Georg Götz

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Oberbürgermeister Christian Schuchardt (rechts) überreicht Georg Götz den Tanzenden Schäfer.
Bürgermeister Dr. Adolf Bauer (rechts) überreicht Georg Götz die Ehrenmedaille des Oberbürgermeisters.

Georg Götz (* 14. März 1936 in Würzburg) ist Gründungsmitglied des Main-Franken-Kreises, dem er seit 1968 bis heute vorsteht.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Georg Götz wuchs in Grombühl auf. Über die Zerstörung Würzburgs, die er zwei Tage nach seinem neunten Geburtstag erlebte, und die Flucht nach Rimpar hat Götz im Main-Post-Buch „Meine Jugend in Würzburg“ ausführlich berichtet. Erst 1956 konnte er mit der Mutter aus Rimpar zurück in die Petrinistraße ziehen. Inzwischen absolvierte der gelernte Maurer eine Ausbildung zum Bautechniker. Seit 1975 arbeitete Georg Götz im städtischen Hochbauamt, 1982 wechselte er in die Bauaufsicht. Im April 1999 ging er in den Ruhestand.

Soziales und ehrenamtliches Engagement[Bearbeiten]

Götz sang von 1955 bis 1999 im Domchor, dessen Ehrenmitglied er ist, von 1966 bis 1981 im Extrachor des damaligen Stadttheaters. Er wirkte von 1956 bis 1966 in der Laienspielgruppe der Kolpingfamilie mit, ist unter anderem Mitglied im Bund deutscher Karneval, in der Weinbruderschaft, im Verschönerungsverein Würzburg und der Arbeitsgemeinschaft Unterfränkischer Volksmusik. Im Vorstand des Vereins Stein-Wein-Pfad gab Götz wertvolle Impulse zur Erneuerung dieses Info-Weges durch Würzburgs berühmteste Weinlage. Seine Bürgernähe, die Vermittlung von Brauchtum und Geschichte in Stadt und Region sowie die Verbreitung heimatlichen Kulturguts außerhalb Unterfrankens sind herausragende Eigenschaften von Georg Götz.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Ulrich Wagner (Hrsg.): Die Kulturpreise der Stadt Würzburg 1965-2007. Sonderveröffentlichungen des Stadtarchivs Würzburg Band 5. Verlag Schöningh, Würzburg 2007. S. 62
  • Presseartikel der Stadt Würzburg zur Verleihung des Tanzenden Schäfers vom 15. März 2016

Weblinks[Bearbeiten]