Friedhof Giebelstadt

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Friedhofsmauer

Der Friedhof Giebelstadt ist eine denkmalgeschützte Anlage in der Marktgemeinde Giebelstadt.

Lage[Bearbeiten]

Der Friedhof befindet sich an der nördlichen Bebauungsgrenze in der Flugplatzstraße neben dem Wasserturm.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahre 1824 wird der Friedhof um die evangelische Oswaldkirche an den Nordostrand des Dorfes verlegt. 1850 erweitert die Gemeinde erstmals den Friedhof, umgibt ihn mit einer Steinmauer und bringt das große Eisentor an. 1911 schenkt Ökonomierat Johann Kilian Keller der Gemeinde den Grund zur zweiten Erweiterung, um eine längere Ruhe der Toten zu ermöglichen. 1951 wird der Gedenkstein der Heimatvertriebenen eingeweiht: „Den Toten unserer Heimat und den Opfern des Krieges gewidmet“. Im gleichen Jahr errichtet die Gemeinde die bereits 1935 geplante Leichenhalle. 1953 wird das Kriegerdenkmal zum Gedenken der Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege, „Mahnmal des Friedens“, eingeweiht. Eine weitere Vergrößerung und Umgestaltung erfährt der Gemeindefriedhof im Jahre 2000. Eine Urnenwand wurde angefügt. Die Engelsskulptur schuf Otmar Kleindienst, der auch die Friedhofsbrunnen gestaltete.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der örtliche Friedhof stammt aus der zweiten Hälfte 19. Jahrhundert mit Grabdenkmälern, 19./20. Jahrhundert, Friedhofsmauer. Er wurde angelegt, da der Friedhof in der Oberen Kirchgasse zu klein geworden war.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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