Erwin Kuhn

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Monsignore Erwin Kuhn

Erwin Kuhn (* 1929 in Altbessingen; † 21. Januar 2014 in Würzburg) war katholischer Geistlicher und erster Pfarrer der neu gegründeten Pfarrei St. Sebastian (Heuchelhof).

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach der Priesterweihe am 17. Juli 1955 in Würzburg war Erwin Kuhn Kaplan in Wolfsmünster, Ernstkirchen, Aschaffenburg und an der Adalberokirche in der Sanderau. 1962 wurde Kuhn Kuratus in der neu gegründeten Gemeinde Heiligste Dreifaltigkeit (Veitshöchheim). Von 1965 bis 1967 war er zusätzlich Standortpfarrer im Nebenamt für die Militärseelsorge in der Balthasar-Neumann-Kaserne in Veitshöchheim.

Stadtpfarrer in Würzburg[Bearbeiten]

1973 wurde er Gründungspfarrer der Pfarrei St. Sebastian im Würzburger Stadtteil Heuchelhof, wo er bis 1999 wirkte. Dort baute er die Gemeinde und die Seelsorge auf und trug dazu bei, dass die Menschen am Heuchelhof eine neue Heimat fanden. In seiner Amtszeit entstanden Kirche und Pfarrzentrum Sankt Sebastian sowie das Jugendbegegnungshaus „Windrad“ mit Scheunenkirche St. Hedwig im Gut Heuchelhof. Von 1975 bis 1980 war Kuhn zudem Caritaspfarrer für das Dekanat Würzburg-Stadt. Von 1978 bis 1992 bekleidete Kuhn das Amt des Bischöflichen Beauftragten für die Pastoralassistentenbewerber des Bistums. Als Ruhestandspfarrer half er von 2001 bis 2011 in St. Albert (Lindleinsmühle) in der Seelsorge mit.

Ehrenamtliche Tätigkeit[Bearbeiten]

  • Im Aufsichtsrat des St.-Bruno-Werks war Kuhn von 1979 bis 2001 Mitglied.
  • Seit 2001 war er Geistlicher Beirat des Katholischen Kaufmännischen Vereins (KKV) Confidentia.
  • Zum 1200. Jubiläum seiner Heimatgemeinde Altbessingen verfasste Kuhn ein Buch zur Geschichte des Dorfes.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]