Dietrich Seidel

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Monsignore Dietrich Seidel

Dietrich Seidel (* 1953 in Bielefeld) ist katholischer Theologe und Vorsitzender des Caritasverbandes im Bistum Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Dietrich Seidel studierte nach Abitur in Gießen und Grundwehrdienst als Sanitäter in der Balthasar-Neumann-Kaserne in Veitshöchheim von 1974 bis 1980 an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg Theologie. Bischof Paul-Werner Scheele weihte ihn am 27. Februar 1982 in Würzburg zum Priester.

Kaplan war Seidel in Wonfurt, Steinsfeld und Dampfach sowie in Lohr am Main und Wombach. Von 1985 bis 1991 wirkte er als Kuratus in Ostheim vor der Rhön und Neustädtles und war Regionaljugendseelsorger der Dekanate Rhön-Grabfeld und Bad Neustadt. Von 1991 bis 2002 war Seidel Domvikar und Diözesanpräses des Kolpingwerk Mainfranken. Von 1991 bis 1997 war er außerdem Studentenpfarrer der katholischen Studentengemeinde der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg für die Abteilung Würzburg. Im Gesprächsladen Würzburg engagierte er sich bis 1999 ehrenamtlich. Zum 1. Oktober 1999 übernahm er bis zu seinem Wechsel zum Caritasverband zusätzlich die stellvertretende Leitung der Hauptabteilung Seelsorge im Bischöflichen Ordinariat und war dort Referent für Sonderseelsorge. Seit 2000 ist Seidel auch Vorsitzender der diözesanen Arbeitsgemeinschaft Beratung.

Bischöfliches Ordinariat und Caritasverband[Bearbeiten]

Generalvikar Thomas Keßler (rechts) überreichte Domkapitular Monsignore Dietrich Seidel die Dankesurkunde des Bischofs Dr. Franz Jung.

Vom 1. Oktober 2002 bis 28. Januar 2020 war Seidel Leiter der Hauptabteilung VI - „Personalwesen“ im Bischöflichen Ordinariat Würzburg[1] Außerdem ist er erster Vorsitzender des Caritasverbands für die Diözese Würzburg.

Domkapitular[Bearbeiten]

Das Würzburger Domkapitel hatte ihn am 8. Oktober 2002 zum Domkapitular gewählt. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele hatte die Wahl anschließend bestätigt. Die Neubesetzung war nötig geworden, nachdem Domkapitular Prälat Karl Rost gemäß den Statuten des Domkapitels altersbedingt den Verzicht auf seine Stelle angeboten und Bischof Scheele die Resignation zum 30. September 2002 angenommen hatte.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]