DenkOrt Deportationen Gaukönigshofen

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DenkOrt Deportationen in Gaukönigshofen

Der DenkOrt Deportationen Gaukönigshofen erinnert an die vertriebenen und ermordeten Jüdinnen und Juden der Gemeinde Gaukönigshofen im Ochsenfurter Gau.

Lage

Der DenkOrt befindet sich an der Ecke der nördlichen Stirnseite des ehemaligen Bahnhofs der Gaubahn und liegt direkt am Gaubahn-Radweg.

Beschreibung

Der vom Bildhauer Reinhard Kraft gestaltete steinerne Koffer ist ein Spiegelstückkoffer zum DenkOrt Deportationen 1941-1944 auf dem Vorplatz des Würzburger Hauptbahnhofs. Neben dem Koffer auf dem zentralen unterfränkischen Mahnmal, steht das identische Gepäckstück in der Gemeinde Gaukönigshofen. Dieser Zwilling bildet in den Gemeinden, so auch in Gaukönigshofen einen eigenen „kleinen“ „DenkOrt“.

Geschichte

1923/1933 lebten in Gaukönigshofen 53 jüdische Bürgerinnen und Bürger. Sie wurden durch den NS-Staat und seine Anhänger beraubt, vertrieben, deportiert und ermordet. Kaum jemand kam ihnen zu Hilfe. 29 Jüdinnen und Juden aus Gaukönigshofen bestiegen am Bahnhof den Zug in die Durchgangs- und Vernichtungslager in Kitzingen und Würzburg. Niemand von ihnen überlebte.

Bildergalerie

Siehe auch

Weblinks

Kartenausschnitt

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