Campus Hubland Süd
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Als Campus Hubland Süd befindet sich am östlichen Stadtrand Würzburgs und grenzt an die Gemeinden Gerbrunn und Randersacker.
Lage
Das engere Areal wird umgrenzt von der Straße Am Hubland und der Ringstraße Theodor-Boveri-Weg. Darin befinden sich unter anderem die Zentralbibliothek und die Hubland-Mensa. Westlich schließt der Komplex des Philosophiegebäudes an, nördlich das Zentrale Hörsaalgebäude, östlich der Technische Betrieb und südlich die Sportanlagen.
Geschichte
In den frühen 1960er Jahren platzte die Universität in der Innenstadt aus allen Nähten (1957: rund 2.900 Studierende; 1960: fast 4.800 Studierende; 1965: über 7.000 Studierende). Für die kommenden Jahre wurde ein Anstieg auf etwa 10.000 erwartet. Deshalb entschied man sich nach längeren Diskussionen für eine Erweiterung am östlichen Stadtrand auf dem Hubland. Das Gelände war 1962 vom Freistaat Bayern erworben worden. Der eigentliche Startschuss für den Universitätscampus am Hubland erfolgte am 11. Mai 1965. An diesem Tag wurde der Grundstein für das Institut für Organische Chemie gelegt – das erste Gebäude des späteren Hubland-Campus. Die Feier fand im Rahmen des 383. Stiftungsfestes der Universität statt. In den etwa 2,5 Tonnen schweren Grundstein wurde eine Zeitkapsel (Kupferrolle) mit Zeitungen und zeitgenössischen Münzen eingemauert. [1] In den 1970er Jahren wurde der südliche Teil des Geländes von Randersacker nach Würzburg umgemarkt. Der Zusatz Süd wurde dem vormaligen Campus Hubland erst hinzugefügt, als die Universität sich im Jahr 2011 auf den Bereich der ehemaligen Leighton Barracks nördlich der Straße Am Galgenberg ausgedehnte.
- Grundstein „ERWEITERUNG DER JULIUS-MAXIMILIANS-UNIVERSITÄT WÜRZBURG - 11. MAI 1965“
Historische Abbildungen
© Roland Pleier (1988)
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Biozentrum
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Naturwissenschaftliches Hörsaalgebäude
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Philosophiegebäude
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Physikgebäude
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Zentralbibliothek
ÖPNV
Der Campus Hubland Süd ist mit folgenden Buslinien erreichbar:
- Buslinie 10 (Sanderring - Campus Nord)
- Buslinie 14 (Hauptbahnhof ZOB - Gerbrunn)
- Buslinie 114 (Hauptbahnhof ZOB - Haltestelle Universitätsbibliothek)
- Buslinie 214 (Hauptbahnhof ZOB - Fachhochschule)
- Buslinie 34 (Heidingsfeld - Lengfeld)
Zudem verkehrt die Linie Linie 560 als Zubringer vom Bahnhof Rottendorf, sie fährt vom Campus weiter zum Würzburger Busbahnhof.
Kunst am Campus Hubland Süd
- Brunnen auf dem Gelände des Campus Hubland Süd
- Brunnenanlage mit Wasserfall von Blasius Gerg [2] aus dem Jahre 1980 am Roten Platz
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Baden in der Brunnenanlage (1983)
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Baden in der Brunnenanlage (1983)
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Baden in der Brunnenanlage (1983)
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Brunnenanlage mit Wasserfall (2011)
- Brunnenanlage von Julian Walter aus dem Jahre 1974 am Zentralbau Chemie C3
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Brunnenanlage am Zentralbau Chemie
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Brunnenanlage von Julian Walter
- Skulpturen auf dem Gelände des Campus Hubland Süd
- Metallskulptur „Der Denker“ von Markus Westendorf auf der Wiese zwischen dem Institut für Geographie und Geologie und dem Zentralen Hörsaal- und Seminargebäude (2006)
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Wiese mit dem „Denker“
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Metallskulptur „Der Denker“
- Edelstahlskulptur „Physikalische Welle“ von Joachim Koch auf der Campuswiese vor dem Physikalischen Institut (1986)
- Skulptur „Sonnenzeichen“ von Max Walter auf dem Roten Platz (1982)
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Roter Platz mit Skulptur „Sonnenzeichen“
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Skulptur „Sonnenzeichen“
- Skulptur „Adler“ von László Szabó bei der Hubland-Mensa (ca. 1979)
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Skulptur „Adler“ bei der Hubland-Mensa
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Skulptur „Adler“
- Weitere Skulpturen:
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„Energiezeichen“ von Rainer Krämer-Guille (1978)
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Phantasiegestalt mit Kugeln (Glasfaser) von Horst und Bärbl Kießling, Biotop am Biozentrum (1992)
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Skulptur aus Bronzeguss und Marmor von Udo Meier und Alfred Opl vor dem Biozentrum (1992)
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Skulptur „Symposia“ von Olaf Taeuberhahn vor dem naturwissenschaftlichen Hörsaalgebäude
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Skulptur „Gekippter Halbkreis 1994“ (Stahl) von Joachim Bandau am Theodor-Boveri-Weg
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Skulptur „Modul C“ von Michael Lapper, neben dem Informatikgebäude
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Detailaufnahme der Glasplatten in „Modul C“
- Skulpturen am Philosophie-Gebäude
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Skulptur Traumschloss von László Szabó an der Brunnenanlage von Willi Grimm
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...von der Gegenseite
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Innenhof Bau 3 (Michel Klein)
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Innenhof Bau 3
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Brunnenskulptur Innenhof Bau 6
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Brunnenskulptur Innenhof Bau 7
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Skulptur „Kinetische Plastik“ von Hanns Bail im Innenhof Bau 8
- Skulptur am Sportzentrum Hubland
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Skulptur „Fair Play“ von Bernd Wilhelm Blank (2004)
Siehe auch
Quellen
Weblinks
Erläuterungen, Hinweise und Einzelnachweise
- ↑ Der Grundstein befindet sich auf der Südseite des Gebäudes C9, dem „Zentrum für nachhaltige Chemie und Katalyse mit Bor“ (ICB – Institute for Sustainable Chemistry & Catalysis with Boron). Es handelt sich um ein Forschungsgebäude der Chemie, das moderne Labor- und Büroflächen für Arbeitsgruppen im Bereich nachhaltiger Chemie und Bor-Katalyse beherbergt.
- ↑ Blasius Gerg (* 16. Januar 1927 in Lenggries, Bezirksamt Tölz; † 17. Mai 2007 in Haslach) war ein deutscher akademischer Bildhauer der Münchner Bildhauerschule. Weitere Informationen bei Wikipedia [1].
