Zollhaus Steinbachtal

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Zollhaus Steinbachtal
Tariftafel am Zollhaus

Das Zollhaus Steinbachtal (auch Zollhaus Heidingsfeld) befindet sich an der Mergentheimer Straße 78 an der Gemarkungsgrenze zwischen Würzburg und der ehemals eigenständigen Stadt Heidingsfeld. Am Zollhaus Steinbachtal zweigen die Straßen Steinbachtal und Waldkugelweg ab. Hier befindet sich auch der Zugang zu den Steinbachtal-Anlagen.

Geschichte[Bearbeiten]

In diesem Examinatorenhaus wurde einst vom dort wohnenden Examinator [1] der Pflasterzoll erhoben. Eine Tariftafel am Eingang erinnert noch daran.

Nach der Entfestigung der Stadt bis zum Jahre 1867 wurde das Zollhaus Steinbachtal im November 1894 für 12.000 Mark fertiggestellt. Das Haus wurde nach 1914 bis lange nach dem Zweiten Weltkrieg als Polizeiwache genutzt.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Das denkmalgeschützte Zollhaus ist ein eingeschossiger Krüppelwalmdachbau mit Drempel, Zwerchhäuser mit Freigespärren [2] sowie Eckturm mit überspitztem Haubendach. Das Gebäude hat ein Putzmauerwerk mit Sandsteinrahmungen und dominierenden Fachwerkteilen und ist im historisierenden Baustil um 1890 entstanden.

Nutzung heute[Bearbeiten]

Das Gebäude ist heute in Privatbesitz.

ÖPNV[Bearbeiten]

Straßenbahn.png Nächste Straßenbahnhaltestelle: Zollhaus Steinbachtal


Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Paul Heinrich Otte: Ziel: Wiederherstellung der Schönheit der Stadt. Das Werden der neuen Stadtgestalt von 1948 bis 1978 - Würzburg ist wieder Würzburg geworden. In: 15 Jahrhunderte Würzburg. Hrsg. von Heinz Otremba, Echter Verlag, Würzburg 1979, S. 249-261; S. 257
  2. Als Freigespärre bezeichnet man ein giebelseitig frei vor die Giebelwand gesetztes Sparrenpaar, siehe Wikipedia: Freigespärre

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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