Otto von Stetten

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Otto von Stetten (* 16. März 1862 in Bamberg; † 7. August 1937 in Schliersee) war bayerischer Offizier und zuletzt General der Kavallerie.

Militärische Laufbahn[Bearbeiten]

Stetten trat als Zeitsoldat am 1. Oktober 1879 in die Bayerische Armee ein. Von 1889 bis 1891 erfolgte seine Kommandierung an die Reitschule München. Im Anschluss absolvierte Stetten bis 1894 die Kriegsakademie. Am 4. April 1895 wurde er für ein Jahr in den Generalstab kommandiert und die kommenden dreieinhalb Jahre verbrachte er an der Seite von Rupprecht von Bayern als dessen persönlicher Adjutant. Zwischen 1899 und 1902 wurde er als Regiments- und Divisionskommandeur zum Major befördert. Nach einem Auslandaufenthalt kehrte er 1905 nach Bayern zurück und erhielt als Oberstleutnant 1908 das Kommando über eine berittene Einheit bin Landshut und die Beförderung zum Oberst. Nach der Beförderung zum Generalmajor wurde er im März 1912 Abteilungschef im Kriegsministerium und Staatsrat. 1913 erhielt er schließlich die Beförderung zum Generalleutnant. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs ernannte man Stetten Anfang August 1914 zum Kommandeur der Kavallerie-Division, die an der Westfront zum Einsatz kam.

General in Würzburg[Bearbeiten]

Am 5. November 1914 folgte seine Versetzung in die vertretungsweise Führung des II. Königlich Bayerischen Armee-Korps. Am 5. Januar 1917 übernahm von Stetten als Kommandierender General das Korps und wurde kurz darauf zum General ernannt. Ab diesem Zeitpunkt unterstand ihm auch die 4. Königlich Bayerische Division unter Generalmajor Franz Maria Luitpold von Bayern. Konrad Krafft von Dellmensingen löste von Stetten am 18. April 1918 von seinem Kommando ab. Am 12. Mai 1918 wurde er aus dem Militärdienst verabschiedet.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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