Kleinochsenfurter Herrenberg

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Herrenberg ist die einzige Weinlage der Stadt Ochsenfurt im Stadtteil Kleinochsenfurt.

Namensgeber[Bearbeiten]

Die Weinlage hat ihren Name von den „Hochedlen Herren“, in deren Besitz die Weinberge am unteren Kirchberg über Jahrhunderte waren. Daraus entwickelte sich im Volksmund der Herrenberg.[1]

Lage[Bearbeiten]

Das Weinanbaugebiet liegt auf der Südseite des Maintalhangs über dem rechtsmainischen Stadtteil Kleinochsenfurt, am nördlichen Ortsausgang und ist auf mehrere Parzellen nördlich der Bebauung verteilt.

Geschichte[Bearbeiten]

Eine sehr enge und lange Beziehung hat Ochsenfurt zum Wein. Eine alte Geschichte erzählt, dass die heilige Thekla Mitte des achten Jahrhunderts als Vorsteherin des in Kleinochsenfurt gegründeten Nonnenklosters einen der ersten Rebstöcke Frankens gepflanzt haben soll. Eindrücke von der Geschichte des Weinbaus in Ochsenfurt bietet das Heimatmuseum im Schlößchen in Ochsenfurt mit einer eigenen Abteilung. [2]

Weinanbau[Bearbeiten]

Frühere Bezeichnungen im Bereich der Weinlage sind Kirchberg, Tannenflecken, An der Warth und Neu(en)berg. Die Anbaufläche war insgesamt deutlich größer als heute. [3] Auf den Muschelkalkböden des Herrenbergs gedeihen überwiegend Weißweine wie Silvaner, Riesling, Müller-Thurgau, Bacchus, Kerner, Weißburgunder und Scheurebe. Als Rotwein wird die Rebsorten Domina und Spätburgunder angebaut. Bewirtschaftet werden die Weinberge unter anderem vom Weingut Mönchshof[1] und dem Winzerhof Grünewald. Die Einzellage ist großlagenfrei, das heißt wird keiner Großlage untergeordnet.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Regierung von Unterfranken (Hrsg.),Wo unser Wein wächst - Informationen über die Weinbergsrolle, Stand: 01.03.2006

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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