Kaufhaus Seisser

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Begriffsklärung.png Informationen über die gleichnamige Kaufmannsfamilie finden Sie unter Seisser Kaufmannsfamilie.

Der Kürschnerhof im Dezember 1938. Rechts im Bild ist das 1929 eröffnete Teppich- und Gardinenhaus Michael-Philipp Seisser zu sehen.

Das Kaufhaus Seisser war seit 1904 am Kürschnerhof 4-6 - zwischen Neumünster und Martinstraße - ansässig.

Geschichte

Für die Eröffnung war das bereits seit 1885 an diesem Standort bestehende Geschäftshaus des Salomon Rosenthal [1] umgebaut worden. Ab 1929 betrieb Seisser zusätzlich noch ein großes Teppich- und Gardinenhaus. Begonnen hatte der Händler Michael-Philipp Seisser 1773 in einem der kleinen Lädchen, die sich um die Marienkapelle gruppieren. So bestand um 1887 noch am Marktplatz 6 das Geschäft Seisser für Kurz-, Woll- und Weißwaren sowie Wäsche. [2] Das Kaufhaus wurde nach dem Zweiten Weltkrieg neu errichtet.

Nachnutzer

Mitte der 1980er Jahre bezog das Modehaus Breuninger den Standort, seit 2006 ist der Großteil der Geschäftsfläche an die Buchhandlung Hugendubel vermietet.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Telephon-Anlage Würzburg: Verzeichniss der Sprechstellen, Nr. 1 - abgeschlossen am 30. September 1887, Königl. Universitätsdruckerei von H. Stürtz, Würzburg 1887, S. 18 (Rosenthal, S. - Kaufhaus - Inhaber: Luitpold Rosenthal und Max Mayer Blaut) und S. 26 (Damenkonfektionsgeschäfte: Kaufhaus Rosenthal, Kürschnerhof 6)
  2. Telephon-Anlage Würzburg: Verzeichniss der Sprechstellen, Nr. 1 - abgeschlossen am 30. September 1887, Königl. Universitätsdruckerei von H. Stürtz, Würzburg 1887, S. 18, 22, 30 („Kurzwarenhändler“ Seisser M. Ph.) und 31 („Modewaarenhandlungen“)

Kartenausschnitt

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