Innerer Ring

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Der Hauptverkehrsweg entlang des Ringparks wird häufig als Innerer Ring oder Glacisring bezeichnet. Er führt von der Friedensbrücke um die rechtsmainische historische Altstadt zur Löwenbrücke und beinhaltet folgende Straßen:

Der Innere Ring ist Teil der Verkehrserschließung der Würzburger Altstadt. Der Hauptstrom des Individualverkehrs wird heute über den Stadtring Nord und Süd am Rand des Stadtbezirks Altstadt entlanggeführt. Enger um die Innenstadt schließt sich zusätzlich der Straßenzug entlang des Kernstadt-Fünfecks. Er gewährleistet den direkten Zugang zur Innenstadt, ist jedoch für den Individualverkehr durch die Fußgängerzone an der oberen Juliuspromenade unterbrochen.

Anbindung an den Stadtring (Mittlerer Ring)[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Straßen, welche heute den Ringpark beidseitig umschließen, entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zur Zeit der Stadtentfestigung. Die ehemaligen Glacisanlagen der barocken Stadtbefestigung wurden damals in einen Landschaftspark umgewandelt. Ursprünglich plante Oberbürgermeister Dr. Georg von Zürn an der Innenseite der Grünfläche eine repräsentative Ringstraße ähnlich des Wiener Vorbilds. Im Bereich der Bastion des Hofgartens wurde der Ring aber nicht vollendet. An der Außenseite des Parks wurden ergänzende Straßen angelegt, welche die frühere Form des Glacis nachvollziehen.

Auf Grund des stark anwachsenden Individualverkehrs wurden in den 1950er Jahren Teile des heutigen Inneren Rings vierspurig ausgebaut und der Kreisverkehr Berliner Ring angelegt. Von einer stärkeren Ausweitung dieses Verkehrsraums wurde dann aber abgesehen, auch weil der Bestand des Ringparks als ausgedehnte Grünfläche gefährdet war. Die lange bestehende Funktion als Haupterschließungsstraße für die Würzburger Altstadt hat inzwischen großteils der Stadtring übernommen.

Bis in die 1960er Jahre wurden für den heutigen Inneren Ring/Glacisring u.a. auch die Bezeichnungen Altstadtring oder Gürtelstraße verwendet.