Herrschaft Rosenberg

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Wappen der Herrschaft Rosenberg

Die Herrschaft Rosenberg war ein fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Rosenberger sollen aus der Familie von Uissigheim hervorgegangen sein. Seit 1285 sind sie in Rosenberg/Baden beurkundet und nannten sich nach der deutlich älteren Gemeinde um. Neben Burg und Ort hatten sie Lehen des Hochstift Würzburg und der Grafschaft Wertheim inne. Bei der Wahl des Würzburger Bischofs 1333 war Balduin von Rosenberg anwesend und setzte sich für den von Kaiser Ludwig dem Bayern favorisierten Kandidaten Hermann II. Hummel von Lichtenberg ein. Im Jahr 1419 kauft Kunz von Rosenberg zu Röttingen den Zent Bartenstein.

Wappenblasonierung[Bearbeiten]

Das Wappen der Rosenberg ist geteilt und fünfmal gespalten. Die obere Hälfte zeigt abwechselnd sechs rote und silberne Rechtecke, die untere Hälfte abwechselnd sechs silberne und rote Rechtecke. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken je ein auswärts gewendeter roter und silberner Schwanenhals, die eine goldene Blume umschließen.

Streitigkeiten[Bearbeiten]

Am 23. Januar 1470 schlossen sich Mainz, Würzburg und die Kurpfalz zu einem Bündnis gegen die Herrschaft Rosenberg zusammen. Anlass gab der Vorwurf des Raubrittertums. Georg II. konnte mit Verhandlungsgeschick die Folgen der Niederlage abfangen. 1486 zog er gegen den Würzburger Bischof Rudolf II. von Scherenberg in Fehde, den er für den Hauptverantwortlichen der Bedrängnis hielt. Als Helfer des Hans Thomas von Absberg gerieten die Rosenberger 1523 im Fränkischen Krieg erneut unter Druck, diesmal durch den Schwäbischen Bund.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Soziales Engagement[Bearbeiten]

Wappen am Pfrüdnerspital

Ab 1595 hielt die Herrschaft ein Viertel der Anteile am Pfründnerspital zum Heiligen Geist in Aub inne. Nach dem Aussterben der Familie erhielt der Deutschen Orden die Anteile.

Ende der Herrschaft Rosenberg[Bearbeiten]

Mit dem Tode Albrechts, der selbst keine Nachkommen hatte, zerfiel auch die gebildete Herrschaft und die Besitzungen gingen an die Grafschaft Löwenstein-Wertheim. 1619 starb die Herrschaft aus.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]