Löwenstein-Wertheim

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Wappen der Familie von Löwenstein-Wertheim

Die Adelsfamilie Löwenstein-Wertheim ist ein bis heute in zwei konfessionsverschiedene fürstliche Linien bestehendes deutsches Adelsgeschlecht, das aus einem um 1460 abgespaltenen Seitenzweig der kurpfälzischen Linie des Hauses Wittelsbach entstanden ist.

Geschichte[Bearbeiten]

Die ab 1132 als Grafen von Wertheim auftretende Adelsfamilie hatte ihren Sitz auf namensgebender Burg in Wertheim am Main. Mit Graf Michael III. von Wertheim starben die Grafen von Wertheim 1556 im Mannesstamm aus.

Die Familie Löwenstein wurde 1494 von Kaiser Maximilian I. in den Reichsgrafenstand erhoben.

Namensgeber[Bearbeiten]

Um beide Familienlinien unterscheiden zu können, wurde der katholischen Linie der Name Löwenstein-Wertheim-Rosenberg nach dem Ort Rosenberg in Baden, der evangelischen Linie Löwenstein-Wertheim-Freudenberg nach der Gemeinde Freudenberg am Main hinzugefügt.

Familienwappen[Bearbeiten]

Wappenblasonierung[Bearbeiten]

Das Wappen ist geteilt, oben gespalten, rechts in Silber auf vier grünen Bergen einwärts-schreitend ein gold-gekrönter roter Löwe, links von Blau und Silber schrägrechts geweckt, unten geteilt, oben in Gold ein wachsender schwarzer Adler, unten in Blau drei (2:1) silberne Rosen mit goldenen Butzen . Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken der Löwe auf den Bergen.

Wappendeutung[Bearbeiten]

Der rote Löwe geht auf die Familie Löwenstein zurück, die weiß-blaue bayerische Raute auf die Wittelsbacher, die silbernen Rosen auf das Haus Wertheim.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Heutige Familie[Bearbeiten]

Beide Familienlinien existieren bis heute in Unterfranken. Die Rosenberger Linie residiert seit 1720 in Schloss Kleinheubach (Lkr. Miltenberg), die Freudenberger sind in Kreuzwertheim (Lkr. Main-Spessart) ansässig.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Joseph Aschbach: Geschichte der Grafen von Wertheim. Von den ältesten Zeiten bis zu ihrem Erlöschen im Mannesstamme im Jahre 1556. 2. Band: Wertheimisches Urkundenbuch, Frankfurt am Main 1843, ND Neustadt an der Aisch 1994 (Online-Fassung)

Weblinks[Bearbeiten]