Engelbert Kraus

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Engelbert Kraus (* 16. Juli 1901 in Holzhausen; † 14. Mai 1974 in Rimpar) war Lagerhausverwalter, Bürgermeister der Marktgemeinde Rimpar und Mitglied des bayerischen Landtags in der CSU-Fraktion.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Ab dem 17. Lebensjahr war Kraus Gutspraktikant und Verwalter auf verschiedenen Gütern. Er besuchte 1921/22 die Landwirtschaftsschule in Schweinfurt und war dann als Gutsverwalter auf verschiedenen Gütern bis 1926 tätig. 1934 wurde er wegen Nichtmitgliedschaft bei der NSDAP entlassen. Von 1934 bis 1945 war Kraus bei der Firma Leininger in Würzburg als Lagerhausverwalter tätig. Nach dem Krieg 1945 arbeitete er in gleicher Funktion für die BayWa.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Vor dem Krieg war er Mitglied der bayerischen Volkspartei, nach 1945 trat er der CSU bei. Kraus saß als Mitglied des Kreistages im Landkreis Würzburg von 1946 bis 1966, war zunächst Mitglied des Gemeinderates und ab 1948 bis 1960 Erster Bürgermeister der Marktgemeinde Rimpar.

Landtagsabgeordneter in München[Bearbeiten]

Kraus war Mitglied der verfassungsgebenden Versammlung und des bayerischen Landtags von 16. Dezember 1946 bis 6. Dezember 1962 und in vielen Aussschüssen tätig.

Anklage[Bearbeiten]

Engelbert Kraus hatte sich 1961 vor dem Schöffengericht Würzburg wegen Wahlfälschung und Falschbeurkundung im Amt zu verantworten.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

Ihm wurde die Engelbert-Kraus-Straße im Gewerbegebiet Scheuerberg in Rimpar gewidmet.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]