Eichelsee

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Eichelsee
Ortstyp Ortsteil
Gemeinde Gaukönigshofen
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen WÜ / OCH
Einwohner 317
Homepage https://www.eichelsee.de/
Eingemeindung 1. April 1975

Eichelsee ist ein Ortsteil der Gemeinde Gaukönigshofen im südlichen Landkreis Würzburg im Regierungsbezirk Unterfranken im Freistaat Bayern.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Eichelsee liegt in einer sanften Mulde am Laufe des Thierbaches im fruchtbaren Ochsenfurter Gau.

Dorfplatz von Eichelsee (Panoramabild von Andreas Korbmann)

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste schriftliche Erwähnung datiert aus dem Jahre 1101, als ein Adelold Güter in „Eicholvesheim“ [1] dem Kloster St. Peter in Würzburg schenkte. Seit 1234 hatte das Stift Haug zu Würzburg Güter in Eichelsee. Der Stiftspropst blieb Dorfherr bis zur Säkularisation 1803. Im Königreich Bayern gehörte Eichelsee von 1814 bis 1862 zum Landgericht Ochsenfurt, von 1862 bis 1972 zum Landkreis Ochsenfurt. Am 1. April 1975 wurde die politische Gemeinde aufgelöst und der Großgemeinde Gaukönigshofen eingegliedert.

Namensherkunft[Bearbeiten]

Alte Ortsnamen waren bis 1748 noch Eslichsheim, Eschlichesheim, Eicholuesheim und Eigelsheim . Der Ortsname ist weder von einer „Eiche“, noch von einem „See“ abgeleitet. In „Eichel“ klingt vielmehr ein fränkischer Eigenname (vielleicht eines Siedlers oder Siedlungsführers[2]) nach, während „see“ nur die mundartliche Schreibweise für „heim“ darstellt.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Religion[Bearbeiten]

Sehenswertes[Bearbeiten]

► Siehe Baudenkmäler in Eichelsee

Bildergalerie[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Eichelsee hat über die Kreisstraße WÜ 49 Anschluss an die Staatsstraße 2269 und damit an die Bundesstraße 13.

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestelle: Eichelsee/Ort
Eisenbahn.png Nächste Bahnstation: Ochsenfurt


Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Johann Friedrich Schannat: Vindemiae literariae („Joannis Friderici Schannat Vindemiae literariae“), I-II, Leipzig 1723-1724, S. 61, Kap. XVI („Traditio Adeloldi“)
  2. Vergleiche Namensherkunft bei Acholshausen

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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