Britta Pracher

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Oberbürgermeister Christian Schuchardt händigte Britta Pracher die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus. Hinten Mitte Bürgermeisterin Judith Jörg.

Britta Pracher (* 1. März 1947 in Blaubeuren) ist Restauratorin und leitete einen Restaurierungs- und Konservierungsbetrieb für Kunstschätze in Würzburg von 1966 bis 2008.

Leben und Wirken

Britta Pracher, viertes Kind des Kunstmalers Curt Müller-Tornow, erhielt ihre Ausbildung und die Spezialisierungsphase am Rheinischen Landesamt für Denkmalpflege in Bonn und ist seit 1966 im Atelier für Konservierung und Restaurierung tätig. Hier übernahm sie zusammen mit ihrem Ehemann Peter R. Pracher die Leitung des von ihrem Schwiegervater Rudolf Pracher gegründeten Restaurierungsbetrieb. Im Jahr 2008 übergab sie die Firmenleitung ihrem Sohn Georg.

Arbeiten

Zu ihren bekanntesten Arbeiten in Würzburg gehören neben der Freilegung der Riemenschneider-Madonna im Museum für Franken auch die Konservierung und Restaurierung der Wandmalereien des Wenzelsaales aus dem 14. Jahrhundert mit der Rekonstruktion der dargestellten Wappen. Maßgeblich beteiligt war sie auch an der Bergung der mittelalterlichen jüdischen Grabsteine aus dem Dominikanerinnenkloster St. Markus in der Inneren Pleich,

Publikationen (Auszug)

Ehrenamtliches Engagement

Seit 2015 ist sie Präsidentin des Inner Wheel Club Würzburg und engagiert sich im Vorstand des Marienvereins Würzburg e.V..

Ehrungen und Auszeichnungen

Siehe auch

Quellen und Literatur

Weblinks