Würtzburg (Adelsgeschlecht)

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Wappen der Familie von Würtzburg nach Siebmachers Wappenbuch

Würtzburg ist der Name eines 1922 ausgestorbenen fränkischen Adelsgeschlechts.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Familie hatte schon seit dem 12. Jahrhundert eine urkundlich gesicherte Stammreihe. Als erster Vertreter erschien im Jahre 1140 Herold, der 1153 zum Vitzdom im Bistum Würzburg ernannt wurde. 1575 erwarb Hieronymus von Würtzburg das seit einem Brand 1525 nur notdürftig instand gesetzte Wasserschloss Mitwitz. 1594 gelangte auch das Obere Schloss Mitwitz in den Familienbesitz. Beide Schlösser blieben bis 1922 im Besitz der Familie von Würtzburg. Vom 16. bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts gehörten die Herren von Würtzburg wegen des Besitzes bzw. Teilbesitzes von Röttingen (Freihof) und Tauberrettersheim zur Reichsritterschaft des fränkischen Ritterkreises. Mit dem Tod von Freiherr Ludwig Veit von Würtzburg im Jahr 1922 starb die Familie an Mannesstatt aus.

Wappen[Bearbeiten]

Bei Siebmacher wird im Wappenschild das Brustbild eines weißbärtigen Mannes auf goldenem Grund gezeigt. Er trägt einen nach hinten geneigten, spitz zulaufenden Hut mit einem roten Stern am Ende. Die ebenfalls schwarze Kleidung zeichnet sich durch einen weißen (silbernen) Kragen aus. Der Bärtige Mann aus dem Wappen der Familie erscheint noch heute in einigen oberfränkischen Ortswappen.

Persönlichkeiten (Auszug)[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]