Silbernes Lorbeerblatt

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Silbernes Lorbeerblatt in verschiedenen Ausführungen

Das Silberne Lorbeerblatt ist ein staatliches Ehrenzeichen und wird als Auszeichnung für hervorragende Leistungen auf den Gebieten des sportlichen und musischen Lebens von der Bundesrepublik Deutschland durch den Bundespräsidenten verliehen.

Geschichte

Die Stiftung erfolgte am 23. Juni 1950 vom damals amtierenden Bundespräsidenten Theodor Heuss. Bestätigt wurde die Auszeichnung jedoch erst nach der Einführung des Gesetzes über Titel, Orden und Ehrenzeichen vom 26. Juli 1957. Seit 22. Mai 2013 gilt jedoch der neue Erlass über die Stiftung des Silbernen Lorbeerblattes, der erstmals regelt, dass ein mit einer Sperre sanktionierter Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen eine Auszeichnung grundsätzlich ausschließt.

Insignien und Tragevorschrift

Das Silberne Lorbeerblatt ist eine silberne Anstecknadel und in der Damenausführung eine Ansteckbrosche in Form eines waagerecht liegenden Lorbeerblattes. Getragen wird das Lorbeerblatt entweder als Anstecknadel oder Brosche am linken Kragenaufschlag des Dienstrockes oder am Anzug. Wird das Lorbeerblatt als verkleinerte Ausführung (Miniatur) an der Bandschnalle getragen, so sind die olympischen Farben (blau-gelb-schwarz-grün-rot) als Untergrund zu verwenden.

Antragsprozedere

Soll ein Sportler oder eine Mannschaft das Silberne Lorbeerblatt erhalten, muss dies der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes beim Bundespräsidenten beantragen. Dieser Antrag wird vom Bundespräsidialamt sowie vom Innenministerium, als zuständigem Bundesministerium, geprüft. Der Bundesinnenminister unterschreibt den genehmigten Antrag gemäß Artikel 58 GG. In besonderen Fällen überreicht der Bundespräsident das Silberne Lorbeerblatt selbst, ansonsten wird er durch den Bundesinnenminister vertreten.

Träger der Auszeichnung aus Würzburg und Umgebung

Weblinks

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