Institut für Kulturwissenschaften Ost- und Südasiens

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Das Institut für Kulturwissenschaften Ost- und Südasiens ist Teil der Philosophischen Fakultät I der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Lehrstühle

  • Lehrstuhl für Kulturgeschichte Ostasiens
  • Lehrstuhl für Sinologie
    • Lehrstuhl für China Business and Economics
  • Lehrstuhl für Indologie
  • Lehrstuhl für Japanologie

Lehrstuhl für Sinologie

Die Sinologie in Würzburg wurde 1965 gegründet. Erster Inhaber des Lehrstuhls für Philologie des Fernen Ostens war Prof. Dr. Hans Steininger. 1988 wurde Prof. Dr. Dieter Kuhn berufen. 1997 wurde eine zweite Professur eingerichtet. 2012 wurde die Professur in Lehrstuhl für Kulturgeschichte Ostasiens umbenannt. Im Herbst 2007 wurde eine Juniorprofessur für Contemporary Chinese Studies eingerichtet, Anfang 2013 wurde diese Juniorprofessur in einen eigenen Lehrstuhl umgewandelt. Zum Sommersemester 2011 wurde zudem ein neuer Lehrstuhl für China Business and Economics eingerichtet Die Sinologie in Würzburg besitzt mit drei Lehrstühlen als einziger Sinologie-Standort in Bayern eine dezidiert moderne und sozial- bzw. wirtschaftswissenschaftliche Ausrichtung, ohne dabei das traditionelle China und die kulturhistorischen Zugänge der Sinologie zu vernachlässigen.

Lehrstuhl für Indologie

Der heutige Lehrstuhl für Indologie wurde 1821 als Lehrstuhl für Orientalische Philosophie und Philologie mit Schwerpunkt auf Indien und Persien gegründet. Er ist damit einer der drei ältesten Lehrstühle des späteren Fachs Indologie in Deutschland. Nachdem der erste Lehrstuhlinhaber Othmar Frank 1826 einem Ruf an die neu gegründete Münchner Universität folgte, wurde der Bereich, insbesondere das Sanskrit, lange Zeit nur sporadisch von Professoren anderer Fächer zusätzlich mit vertreten, oft im Rahmen vergleichender Sprachforschung oder vergleichender Mythologie. Von 1866 bis 1870 war es vor allem der klassische Philologe Lorenz Grasberger (seit dem Wintersemester 1868/69 Ordinarius für Didaktik, Pädagogik und Philologie) [1], der Sanskritkurse anbot, von 1869 bis 1871 auch der Germanist Matthias Lexer, der 1873 das „Seminar für deutsche Philologie“ an der Universität begründete. Seit 2011 lehrt Frau Prof. Dr. Karin Steiner am Lehrstuhl.

Schenkungen

Die Bibliothek des Instituts für Kulturwissenschaften Ost- und Südasiens - Sinologie erhielt zwischen 2004 und 2007 umfassende Fachliteratur von der National Cultural Association in Taipeh und der Botschaft der Volksrepublik China in Berlin als Schenkung.

Kontakt

Institut für Kulturwissenschaften Ost- und Südasiens
Am Hubland
Philosophiegebäude Bau 8
97074 Würzburg
Telefon: 0931-31-85571

ÖPNV

Bus.png Nächste Bushaltestelle: Bibliothekszentrum


Einzelnachweise

  1. Thomas Sauer und Ralf Vollmuth: Briefe von Mitgliedern der Würzburger Medizinischen Fakultät im Nachlaß Anton Rulands. Quellen zur Geschichte der Medizin im 19. Jahrhundert mit Kurzbiographien, Würzburger medizinhistorische Mitteilungen 9 (1991), S. 135-206, S. 189 mit Anm. 150

Siehe auch

Weblinks

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