Hans-Wolfgang Bergerhausen

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Prof. Dr. Hans-Wolfgang Bergerhausen (* 1956 in Dormagen/NRW) ist Historiker, Fachautor und war außerplanmäßiger Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken

Seit seiner Promotion an der Universität Köln setzte er sich mit der Geschichte der Stadt Köln und der rheinischen Landesgeschichte auseinander und ist der Autor zahlreicher Veröffentlichungen.

Dozent in Würzburg

Von 1991 bis 2018 unterrichtete Bergerhausen als Wissenschaftlicher Assistent, Lehrbeauftragter, Privatdozent und außerplanmäßiger Professor für Neuere Geschichte am Institut für Geschichte der Universität Würzburg. Bergerhausen lebt mit Familie in Kleinrinderfeld.

Edition

Prof. Bergerhausen hat zusammen mit dem ehemaligen Finanzreferenten Dr. Uwe Schreiber und Dr. Renate Schindler vom Stadtarchiv Würzburg die Würzburger Stadtratsprotokolle der Jahre ediert, in denen Tilman Riemenschneider Ratsherr war (Würzburger Ratsprotokolle der Riemenschneiderzeit, Teil 1: 1504–1513, bearbeitet von Uwe Schreiber und Renate Schindler unter Mitwirkung von Hans-Wolfgang Bergerhausen, Fontes Herbipolenses X, hrsg. v. Stadtarchiv Würzburg, Echter Verlag Würzburg 2020, ISBN 978-3-05489-2).

Publikationen (Auszug)

  • Michael Ignaz Schmidt in der historiographischen Tradition der Aufklärung, in: Michael Ignaz Schmidt (1736 – 1794) in seiner Zeit. Der aufgeklärte Theologe, Bildungsreformer und „Historiker der Deutschen“ in neuer Sicht, hg. v. Peter Baumgart unter Mitwirkung von Hans-Wolfgang Bergerhausen (Quellen und Beiträge zur Geschichte der Universität Würzburg 9), Neustadt a. d. Aisch 1996, S. 63–79.
  • Zwei Universitäten im konfessionellen Zeitalter im Vergleich: Würzburg und Köln, in: Universität Würzburg und Wissenschaft in der Neuzeit. Beiträge zur Bildungsgeschichte, gewidmet Peter Baumgart anläßlich seines 65. Geburtstages, hg. v. Peter Herde / Anton Schindling (Quellen und Forschungen zur Geschichte des Bistums und Hochstifts Würzburg 53), Würzburg 1998, S. 75–94.
  • Philipp Adolf von Ehrenberg, Bischof von Würzburg, in: Neue deutsche Biographie 20, 2001, S. 387f.
  • Ein Würzburger Bischof im Exil: Franz von Hatzfeldt in Köln 1631 - 1634, in: Würzburger Diözesangeschichtsblätter 68, 2006, S. 279–298.
  • Michael Ignaz Schmidt. Ein Historiker aus dem Fürstbistum Würzburg im Zeitalter der Aufklärung, in: Frankenland 58/3, 2006, S. 168–176.
  • Würzburg unter schwedischer Besatzung 1631 – 1634 (Begleitheft zur Jubiläumsausstellung „Ans Werk – 100 Jahre Mainfränkisches Museum Würzburg“), Würzburg 2013.
  • Die Hexenverfolgungen in Würzburg 1590 – 1630. Eine Interpretation, in: Markus Mergenthaler / Margarete Klein-Pfeuffer (Hg.), Hexenwahn in Franken, Dettelbach 2014, S. 84–97.
  • Quellen zur Geschichte des Bürgerspitals Würzburg 1500 – 1650 (Fontes Herbipolenses VIII), Würzburg 2014.
  • Die Klientel des Bürgerspitals in Würzburg im konfessionellen Zeitalter, in: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2016, S. 85–99.
  • Das Armenhaus Zum Gabler (Gabrielspflege) in Würzburg, in: Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst 68, 2016, S. 151-174.
  • Protestantisches Leben in Würzburg während des 16. Jahrhunderts. Eine Annäherung (Sonderveröffentlichungen des Stadtarchivs Würzburg 10), Würzburg 2017.
  • Das Bürgerspital im Kontext des frühneuzeitlichen Fürsorgewesens der Stadt Würzburg, in: Würzburger Diözesangeschichtsblätter 80 (2017), S. 57–67.
  • Entwürfe obrigkeitlicher Almosenordnungen der Echterzeit. Eine Edition, in: Landesherrschaft und Konfession, hg. v. Wolfgang Weiß (Quellen und Forschungen zur Geschichte des Bistums und Hochstifts Würzburg 76), Würzburg 2018, S. 65–96.
  • Heilkunst und Armenfürsorge als städtische Aufgabe? Konkretisierungen und Konfliktfelder, in: Landesherrschaft und Konfession, hg. v. Wolfgang Weiß (Quellen und Forschungen zur Geschichte des Bistums und Hochstifts Würzburg 76), Würzburg 2018, S. 49–64.
  • Das Epitaph für Paulus von Worms und Apollonia Moritzin in der Kirche des Bürgerspitals in Würzburg, in: Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst 71 (2019), S. 251–261.

Siehe auch

Weblinks