Ebenhöch (Patriziergeschlecht)

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Die Ebenhöchs waren eine der einflußreichsten Patrizierfamilien des 18. und 19. Jahrhunderts in Würzburg mit zahlreichen Familienmitgliedern in höchsten geistlichen und weltlichen Ämter.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Ebenhöchs entstammen einer Metzgerdynastie aus Eibelstadt, die in den Ritterstand erhoben wurden.

Im Jahre 1722 ließ Alberich Ebenhöch den kaiserlichen Wappenbrief mit Erhebung in den Ritterstand ohne Prädikat aus dem Jahr 1645 für die Brüder Leonhardt Ebenhöch und Georg Ebenhöch – dem Großvater des Abtes Alberich Ebenhöch - churfürstlich bayerische Umgelder und Bürgermeister in Hohenfels in der Oberpfalz, in Würzburg von Notar und Procurator Johann Kaspar Haber beglaubigen und sicherte damit den Nachweis.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

Das Wappen zeigt in Schwarz auf grüner Ebene einen gelben Pegasus und auf dem Helm mit gelb-schwarzen Decken und gewundenem Pausch in denselben Farben den gleichfarbigen Pegasus mit schwarzer Lanze.

Überlieferung[Bearbeiten]

Das Wappen hat sich erhalten im Mittelfeld des Hochaltares der Kirche in Kolitzheim, Landkreis Gerolzhofen in Unterfranken, wo das Benediktinerkloster St. Stephan Lehens- und Kirchenherr war, in der Wappenpräsentationen der Patrizierfamilien der Stadt Würzburg im Silbernen Ratsbuch der Stadt auf Seite 69, 94 und 96 und in einem Feld der Kassettendecke des Rathaussaales in Würzburg.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Die Kunstdenkmäler in Bayern, Bezirksamt Gerolzhofen, bearbeitet von Hans Karlinger, 1913

Weblinks[Bearbeiten]