Sebastianskirche (Lindelbach)

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Evangelisch-lutherische Sebastianskirche im Randersackerer Ortsteil Lindelbach

Die Sebastianskirche ist eine eigenständige evangelisch-lutherische Pfarrei im Evangelisch-Lutherischen Dekanat Würzburg im Kirchenkreis Ansbach-Würzburg.

Geschichte[Bearbeiten]

1215 wird Lindelbach zusammen mit Sommerhausen Filialpfarrei von Eibelstadt. 1471 erhebt Fürstbischof Rudolf von Scherenberg die Gemeinde zur eigenständigen Pfarrei. 1542 wird das Dorf während des Dreißigjährigen Krieges nach der Reformation als Teil der Grafschaft Limpurg-Speckfeld evangelisch.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Die evangelisch-lutherische Sebastianskirche ist im Kern eine gotische Anlage und besteht aus einem Saalbau mit eingezogenem Chor und östlichem Turm mit Spitzhelm zwischen Langhaus und Chor. Die Sakristei befindet sich südlich vom Turm. Der Turm stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert mit einem Geläut von 1656, der Chor wurde im späten 15. Jahrhundert errichtet. Im 17. Jahrhundert wurde das Gebäude verändert und eine Generalrenovierung wurde letztmals 1970/71 durchgeführt.

Besichtigung[Bearbeiten]

Für Besichtigungen ist der Kirchenschlüssel im Gasthaus Grüne Linde (Lindelbach) erhältlich.

Pfarrverband[Bearbeiten]

Zur Sebastianskirche Lindelbach gehört zur Kirchengemeinde Lindelbach-Randersacker.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Die Kunstdenkmäler von Bayern. Bezirksamt Ochsenfurt Bearbeitet von Hans Karlinger, 1911, Nachdruck R. Oldenbourg Verlag, München Wien 1983, ISBN 3-486-50455-X
  • Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Baudenkmäler in Randersacker, Nr. D-6-79-175-138
  • Alfred Wendehorst, Germania Sacra, Historisch-statistische Beschreibung der Kirche des alten Reiches, Max-Planck-Institut für Geschichte, Folge 13, Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz - Das Bistum Würzburg, Teil 3, Walter de Gruyter, Berlin-New York, 1978, S. 52.

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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