Grafschaft Limpurg-Speckfeld

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Die Grafschaft Limpurg-Speckfeld war ein kleines Herrschaftsgebiet südlich von Würzburg.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Herrschaftsgebiet entstand 1413 durch die Heirat des Schenk von Limpurg mit Gräfin Elisabeth von Hohenlohe-Speckfeld, deren Mitgift im Erbgang an Limpurg ging. 1441 entstand durch Erbteilung die Grafschaft Limpurg-Speckfeld. 1542 führten die Grafen den lutherischen Glauben in ihrem Herrschaftsgebiet ein.

Ausdehnung[Bearbeiten]

Die Grafschaft umfasste ein Gebiet von rund 2 Quadratmeilen mit etwa 3.000 Einwohnern.

Orte in der Grafschaft Limpurg-Speckfeld[Bearbeiten]

Ende der Grafschaft[Bearbeiten]

Die Existenz der Grafschaft ging im Zuge des Sommerhäuser Krieges zu Ende. Am 26. Mai 1810 werden Winterhausen, Sommerhausen und Lindelbach per Dekret Teil des neu gegründeten Großherzogtums Würzburg. Nach der Befreiung von der Napoleonischen Herrschaft kommen die drei Orte dann 1814 erneut zum Königreich Bayern. Die Grafschaft hörte damit endgültig auf zu existieren, und Winterhausen wurde dem Distrikt Ochsenfurt zugeschlagen.

Quellen[Bearbeiten]

  • Gerhard Köhler, Historisches Lexikon der Deutschen Länder: die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Neuzeit, 7. Auflage, C.H. Beck, München, 2007, S. 382 ff.

Weblinks[Bearbeiten]