Zur Stadt Mainz

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Zur Stadt Mainz
Hotelgasthof Zur Stadt Mainz
Hausfront des Hotelgasthofes Zur Stadt Mainz

Zur Stadt Mainz ist ein traditioneller fränkischer Hotelgasthof in der Semmelstraße im Stadtbezirk Altstadt. Heute wird nur noch ein Hotel garni betrieben.

Geschichte

1430 hörte der Gasthof auf den Namen „Rabe“, später auf „Drei Raben“. Seit 1920 ist der fränkische Gasthof im Besitz der Familie Schwarzmann. Beim Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 wurde der Hotelgasthof zerstört. Nach dem Wiederaufbau konnte die Stadt Mainz im Mai 1949 neu eröffnet werden. Zur Stadt Mainz war der erste Gasthof in Würzburg mit einer Speisekarte in japanischer Sprache.

Namensgeber

Seinen jetzigen Namen erhielt der Hotelgasthof vor rund 170 Jahren von den Treidlern, den Schiffsknechten, die mit Pferden die Lastschiffe den Main heraufzogen. War das Schiff mit 120 Tonnen Ladung beim Alten Kranen vertäut, dann begab sich der Schiffseigner oder sein Vertreter ins Gasthaus und verhandelte dort über Ladung und Rückfracht, was mit Wein begossen werden musste. Da die Schiffseigner und Knechte aus Mainz regelmäßig bei den „Drei Raben“ einkehrten, entschloss sich der Wirt, den Gasthof „Zur Stadt Mainz“ umzubenennen.

Bildergalerie

Angebot

Es stehen verschieden große Gaststuben mit altfränkischer Einrichtung für den Aufenthalt der Hotelgäste zur Verfügung. Das Hotel verfügt über 15 Zimmer mit Dusche/WC. Freies W-LAN.

Anschrift

Hotel Zur Stadt Mainz
Semmelstraße 39
97070 Würzburg
Telefon: 0931 - 206777-0
Telefax: 0931 - 206777-19
E-Mail: info@zurstadtmainz.de

Siehe auch

Quellen und Literatur

  • „Wir haben ja die organisierte Hungersnot in Deutschland“ - der Gasthof zur Stadt Mainz in der Semmelstraße, in: Andreas Mettenleiter: Zerstörung und Wiederaufbau in Würzburg. Vier Häuser, vier Familien, vier Schicksale. Pfaffenhofen/Ilm 2013, S. 111-143
  • Werner Dettelbacher: Zu Gast im alten Würzburg. Heinrich Hugendubel Verlag, München 1993, S. 81 f.
  • Nikola Treutlein/Katharina Hitz: Würzburg genießen und entdecken. Südwest-Verlag, ISBN 3-517-01821-X, S. 47.

Weblinks

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