Kurie Waldhausen

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Ecke Ebracher Gasse/Bibrastraße mit dem Anwesen Nr. 3, dem ehemaligen Standort der Kurie Waldhausen und gegenüber der Kurie Schrotzberg
Blick in die Ebracher Gasse mit den ehemaligen Standorten der Kurie Stubwege und Waldhausen
Lage der Würzburger Domherrnhöfe (Stand 1823)

Die Kurie Waldhausen (auch: Walhusen) war ein kleinerer Domherrnhof in der Würzburger Altstadt.

Lage

Die Kurie Waldhausen wurde von der Kurie Sternberg umschlossen. In der Ebracher Gasse lag die Kurie Stubwege gegenüber, in der Bibrastraße die Kurie Schrotzberg.

Die alte Bezeichnung war Distrikt III, Nr. 87+88 [1], heute Ebracher Gasse 3.

Namensgeber

Namensgeber könnte der Domherr Albert von Waldhausen gewesen sein [2], der zwischen 1206 und 1233 in neun Urkunden Erwähnung findet, in Oberpleichfeld begütert war und mutmaßlich am 15. Oktober 1233 verstarb.

Geschichte

Der jeweilige Besitzer der Kurie hatte seit 1295 das Recht zur Besetzung einer Altar-Vikarie im Stift Neumünster. [3] Der Domherrnhof fiel wohl gegen Ende des 15. Jahrhunderts dem Domkapitel zu und wurde seitdem einer anderen Verwendung zugeführt. Seine Existenz als Domherrnhof hörte damit auf.

Baubeschreibung

Das Eckgrundstück der Kurie Waldhausen zeigt in der Uraufnahme von 1832 einen Südtrakt an der Ebracher Gasse und nördlich daran anschließend einen etwas doppelt so großen Gartenanteil. [1]

► Eine detaillierte Baubeschreibung der Kurie Waldhausen ist dem Buch von Jörg Lusin (siehe Abschnitt „Quellen und Literatur“) zu entnehmen.

Heutige Nutzung

Auf dem ehemaligen Standort der Kurie Waldhausen befindet sich heute die Hochschule für Musik (Gebäude Bibrastraße) und die Bibliothek der Hochschule für Musik (HfM).

Siehe auch

Quellen

Einzelnachweise

Kartenausschnitt

Ehemaliger Standort:
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