Julius Bravmann
Julius Bravmann (geboren am 22. Februar 1866 in Unteraltertheim; gestorben nach 1939 in Palästina) war jüdischer Lehrer, Schochet, Vorbeter und Rabbiner in Gaukönigshofen.
Leben und Wirken
Bravmann war ab 1891 Gemeinderabbiner, Schächter, Vorbeter und jüdischer Religionslehrer in Gaukönigshofen. Er unterrichtete die jüdischen Kinder in Gaukönigshofen und bis um 1900 in Acholshausen, seit 1906 auch diejenigen in Giebelstadt, um 1924/25 auch diejenigen in Aub. Ab 1932 wirkte er an der Synagoge in Karlstadt am Main. Am 17. Oktober 1939 konnten Julius und seine Ehefau Dorchen Bravmann nach Palästina emigrieren.
Ehrungen und Auszeichnungen
Julius Bravmann feierte am 25. Mai 1931 sein 40-jähriges Jubiläum als israelischer Religionslehrer und wurde dafür mit der Ehrenbürgerwürde der Gemeinde Gaukönigshofen belohnt.
Siehe auch
- Personen, die in Altertheim geboren sind
- Synagoge in Gaukönigshofen
- Ehrenbürger der Gemeinde Gaukönigshofen
Quellen
- Gemeindearchiv Gaukönigshofen, Archivar Georg Menig
