Johann Maag

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Johann Maag (* 15. Februar 1898 in Waldbüttelbrunn; † 26. Juni 1976 ebenda) war gelernter Dreher, Gewerkschaftsfunktionär, SPD-Politiker, Landtagsabgeordneter und Staatssekretär im Freistaat Bayern.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach der Schule absolvierte Maag eine Lehre als Dreher. Von 1916 bis 1918 nahm er als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. Danach arbeitete er erneut als Dreher, schloss sich 1920 der Gewerkschaft an und besuchte bis 1933 diverse Partei- und Gewerkschaftsschulen. Er wirkte als Betriebsratsvorsitzender der Firma Koenig & Bauer und zählte nach dem Zweiten Weltkrieg zu den Gründern der IG Metall in Würzburg, zu deren ersten Vorsitzenden er gewählt wurde.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Maag trat 1920 der SPD bei und war nach 1945 Vorsitzender des SPD-Unterbezirkes Würzburg, gleichzeitig Vorstandsmitglied des SPD-Bezirkes Franken. 1959 wurde er zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der bayerischen Sozialdemokraten gewählt.

Landtagsabgeordneter und Staatssekretär[Bearbeiten]

Maag war nach 1946 Gemeinderat der Gemeinde Waldbüttelbrunn und bis 1972 Mitglied des Kreistages im Landkreis Würzburg. Er gehörte 1946 der Verfassunggebenden Landesversammlung Bayerns an und war 20 Jahre lang bis 1966 Mitglied des Bayerischen Landtages. Maag war 1949 als Delegierter des Bayerischen Landtags Mitglied der ersten Bundesversammlung. Maag wirkt vom 18. Dezember 1950 bis zum 14. Dezember 1954 als Staatssekretär im bayerischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten in der von Ministerpräsident Hans Ehard geführten Regierung.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]