Haltepunkt Würzburg-Heimgarten

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Haltepunkt Würzburg-Heimgarten 1967

Der Haltepunkt Würzburg-Heimgarten (bis 1948 Haltepunkt Artilleriekaserne) ist ein ehemaliger Bahnhof im östlichen Stadtgebiet an der Bahnlinie nach Fürth / Nürnberg. Die Deutsche Bundesbahn unterhielt ihn bis in die frühen 1980er Jahre wegen der unmittelbar angrenzenden Faulenberg-Kaserne. Er war parallel zur Nürnberger Straße gelegen, ab der alten Eisenbahnbrücke Gneisenaustraße in östlicher Richtung zwischen dem Wohngebiet Heimgarten und dem Gewerbegebiet Aumühle.

Bahnhofsanlage

Der Haltepunkt Würzburg-Heimgarten bestand aus einem Mittelbahnsteig. Der dafür benötigte Raum durch eine leichte S-Kurve erreicht, den das Gleis in Richtung Rottendorf beschrieb. Der Bahnsteig war durch einen Treppenaufgang in der Mitte der Unterführung und einem kurzen Fußweg zwischen den Gleisen erreichbar. Daran schloß sich ein hölzernes, einstöckiges, vom Ruß der Dampfloks nahezu schwarzes „Empfangsgebäude“ an, an dessen Seite man entlang ging bis man den nicht überdachten Bahnsteig erreichte. Die Unterführung bestand damals aus zwei einzelnen Stahlbrückenelementen, die jeweils einen Schienenstrang trugen.

Verbindungen

Folgende Verbindungen gab es am Haltepunkt Würzburg-Heimgarten:

  • Würzburg–Schweinfurt
  • Würzburg–Kitzingen
  • Würzburg–Volkach (bis zur Einstellung des Verkehrs der Mainschleifenbahn zwischen Seligenstadt und Volkach)

Rückbau

Der Haltepunkt wurde um 1981 durch den Platzbedarf für ein drittes Gleis zwischen Würzburg und Rottendorf und der Erneuerung der Eisenbahnbrücke Gneisenaustraße zurück gebaut und existiert somit nicht mehr.

Kartenausschnitt

Ehemaliger Standort:

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