Eisenbahnbrücke Gneisenaustraße

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Eisenbahnbrücke Gneisenaustraße

Die Eisenbahnbrücke Gneisenaustraße der Bahnlinie Würzburg-Nürnberg überquert namensgebende Straße im Osten der Stadt.

Geschichte

Ursprünglich war die Brücke eine zweifache jeweils eingleisige Stahlbrücken-Konstruktion mit steinernen Widerlagern. Die Brücke bildete den Treppenaufgang zum Mittelbahnsteig des ehemaligen Haltepunkt Würzburg-Heimgarten. Der dafür benötigte Zwischenraum wurde durch die Gleisverlegung in einer leichten S-Kurve erreicht, den das Gleis in Richtung Rottendorf beschrieb. Aufgrund des benötigten Platzbedarfs für das dritte Gleis zwischen Würzburg und Rottendorf wurde der Haltepunkt 1981 abgerissen und die Brücken durch eine einteilige Stahlbeton-Konstruktion ersetzt, auf der drei Gleise nebeneinander Platz hatten. Aufgrund des angrenzenden Stadtteils Heimgarten erhielt die Brücke auf der Südseite eine grüne Lärmschutzwand.

Verkehrsbedeutung

Die Brücke verbindet die Gneisenaustraße und den Zweierweg im Wohngebiet Heimgarten im Stadtteil Mönchberg mit der Nürnberger Straße. Bis zur Neugliederung der innerstädtischen Buslinien nach Sperrung der Siligmüllerbrücke verkehrte hier auch die Buslinie 20 in Richtung Lengfeld. Heute bietet sie eine mögliche Umfahrung des Greinbergknotens im Staufall in Richtung Bundesstraße 8 stadtauswärts.

Besondere Merkmale

  • Die maximale Durchfahrtshöhe ist auf 3,80 m begrenzt, die zweispurige Durchfahrtsbreite ist relativ schmal.

Siehe auch

Kartenausschnitt

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