Gerhard Kneitz

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Prof. Dr. Gerhard Georg Christian Kneitz (* 22. Juni 1934 in Aschaffenburg) ist Biologe, Naturschützer und war Hochschullehrer an der Universität Bonn.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Gerhard Kneitz verbrachte seine Jugend in Wörth am Main und Bad Neustadt an der Saale und lebte seit 1943 in Würzburg. 1953 legte Kneitz sein Abitur an der Oberrealschule Würzburg ab und erhielt das Stipendium für besonders Begabte. Es folgte ein Studium an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg in Biologie, Chemie und Geographie für das Lehramt an höheren Schulen, das er 1960 abschloss. Es folgten ein Semester Studium in München zur Orientierung in der Biologie und ein weiteres Studium bei Professor Karl Gößwald am Institut für Angewandte Zoologie. 1964 promovierte er und arbeitete danach als s Wissenschaftlicher Assistent, Akademischer Rat und Konservator am Institut. Kneitz habilitierte an der Fakultät für Biologie in Würzburg.

Hochschullehrer[Bearbeiten]

1974 erhielt er einen Ruf ans Institut für angewandte Zoologie der Universität Bonn. Er vertrat den Bereich Umwelt und Ökologie als Professor bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1999.

Forschungsgebiete[Bearbeiten]

Sein wissenschaftliches Interesse galt dem Bereich der Ökologie von Kulturlandschaften (Agrarlandschaften, Weinbau, urbane Ökosysteme, Auenwald) und der Entwicklung von Erfassungsmethoden für Bioindikatoren. Er widmete einen Großteil seiner Arbeit der Erhaltung der heimischen Biodiversität und dem angewandten Naturschutz.

Ehrenamtliches Engagement[Bearbeiten]

Kneitz war Vorsitzender des Naturwissenschaftlicher Verein Würzburg ab 1966 und gründete die Bund Naturschutz in Bayern e.V. Kreisgruppe Würzburg, deren Vorsitzender er zwischen 1973 und 1991 war. Er organisierte 1986 den deutschen Umwelttag in Würzburg mit. [1]

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

Gerhard Kneitz ist seit 1954 Mitglied der K.D.St.V. Markomannia Würzburg.

Ehrungen und Auszeichnungen (Auszug)[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]