Frickenhäuser Kapellenberg

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Frickenhäuser Kapellenberg (kurz: Kapellenberg) ist eine Weinlage nordöstlich von Frickenhausen am Main auf Frickenhäuser Gemarkung.

Namensgeber

Namensgeber ist die Valentinskapelle, die 1699 im Herzen der Weinlage errichtet wurde. Jedes Jahr am vierten Sonntag im September ist dort Frickenhäuser Traubensegnung auf dem Grillplatz oberhalb der Valentinuskapelle.

Lage

Die Weinlage Kapellenberg beginnt östlich des Ortes an der Uppentalstraße und erstreckt sich oberhalb des Mains und der Segnitzer Straße bis an die Bundesautobahn 7 im Osten. Die Flächen oberhalb der Weinlage werden landwirtschaftlich genutzt, nahe der Autobahn befindet sich außerdem ein Steinbruch der Firma Ruppert GmbH & Co. KG. [1] Im Westen führt die gepflasterte Kapellensteige zur Valentinskapelle.

Weinbau

Der Kapellenberg hat eine Hangneigung von 60% und eine südliche Exposition. Es handelt sich um eine VDP-klassifizierte Spitzenweinlage. Die Reben stehen auf einem skelettreichen, verwitterten Muschelkalkboden. Da der steile Weinberg nahe an das Flussufer heranreicht, profitiert der Wein außerdem von der Licht- und Wärmereflexion des Mains - ein Phänomen, dass sich auch in anderen Weinlagen beobachten lässt. Angebaut werden hauptsächlich Weißweine, beispielsweise Silvaner, Riesling, Müller-Thurgau, Bacchus, Weißburgunder. Aufgrund der guten Rahmenbedingungen werden bevorzugt auch Prädikatsweine am Kapellenberg produziert. Bewirtschaftet wird die Weinlage primär von Frickenhäuser Weingütern. Der Frickenhäuser Kapellenberg zählt zur Großlage Markgraf Babenberg.

In verschiedenen Publikationen wird die Weinlage Frickenhäuser Kapellenberg in weitere Teilbereiche unterteilt: Der westliche (ortsnahe) Abschnitt wird als Schlettach bezeichnet, östlich des Brunnenhauses liegen Fischer, Markgraf(en) Babenberg, Hessberger, Höflingsberg und Mainleite[2] [3]

Siehe auch

Quellen

Kartenausschnitt

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