Franz Bötsch

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Geistlicher Rat Franz Bötsch (* 1893 in Unterpleichfeld; † 24. Mai 1979 in Würzburg) war katholischer Geistlicher und Ortspfarrer in Maidbronn und Rimpar.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Franz Bötsch machte 1912 in Würzburg sein Abitur und studierte anschließend an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und danach in München. Freiwillig machte er zwei Jahre Sanitätsdienst im Ersten Weltkrieg, bis er 1917 kurzfristig zum Abschluss seines Studiums beurlaubt wurde, um dann am 26. August 1917 durch Bischof Ferdinand von Schlör zum Priester geweiht zu werden. Seine erste Kaplanstelle war in Bischofsheim in der Rhön. Ein Jahr später wurde er als Kaplan nach Würzburg an die katholische Pfarrkirche St. Gertraud berufen, wo er das Ende des Ersten Weltkrieges miterlebte. Im Februar 1919 wurde er Präfekt im bischöflichen Studienseminar Ferdinandeum, wo sich unter den Studenten auch Bischof Josef Stangl befand.

Ab 1. September 1923 war Bötsch für sechs Jahre an seiner ersten selbständigen Seelsorgestelle in Mühlhausen, ehe er am 24. Mai 1929 Pfarrer von Rimpar wurde.

Pfarrer in Rimpar und Kuratus in Maidbronn[Bearbeiten]

Zu Zeiten des Nationalsozialismus hielt er die Fahne das Katholizismus hoch und stellte sich gegen die geistige Gleichstellung. 1961 nahm er Abschied von der Pfarrei Rimpar und übernahm aus seelsorgerischen Gründen noch für acht Jahre die Pfarrei in Oberleinach, bis er sich dann als Ruhestandspfarrer in seine Heimat Unterpleichfeld ging und danach ins Seniorenstift Juliusspital.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

Nach ihm wurde die Franz-Bötsch-Straße in Rimpar benannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen und Literatur[Bearbeiten]

  • Direktorium der Diözese Würzburg Gesamtausgabe 2014/15, S. 131
  • Christian Will, Werner Siegler: Das ist Rimpar - das Arbeiterdorf vor den Toren der Stadt Würzburg. Herausgegeben anläßlich der 25. Wiederkehr der fünffachen Primiz 1953/1978 und nach Vollzug der Gemeindegebietsreform in Bayern am 1. Mai 1978. Kirchenstiftung Rimpar, 1978, S. 31 ff. (UB 20 NZ 97167 W689)