Alfons Streit

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P. Alfons Streit CMM (* 6. Dezember 1893 in Unterpleichfeld; † 21. Juni 1970 in Mariannhill/Südafrika) war Ordensgeistlicher und Missionsbischof in Südafrika.

Geistliche Laufbahn[Bearbeiten]

Während des Ersten Weltkrieges wurde Streit einberufen und geriet gegen Kriegsende in englische Gefangenschaft. Der mittlerweile 25jährige ließ sich von seinem Landsmann Pfarrer Franz Bötsch, ebenfalls gebürtiger Unterpleichfelder und Präfekt im Studienseminar Ferdinandeum in Würzburg, die ersten Lateinstunden geben. Dann meldete er sich im Spätberufenenseminar der Mariannhiller in Reimlingen/Donauries an, legte einige Jahre später das Abitur ab und trat ins Noviziat der Missionsgemeinschaft ein. Im Dezember 1925 wurde er zum Weiterstudium nach Südafrika geschickt. Am 29. Juni 1929 empfing er in Marienthal/Südafrika die Priesterweihe. Nach kurzer Tätigkeit in Mariannhill wurde Pater Streit nach Rhodesien (heute Simbabwe) versetzt und begann in der Industriestadt Bulawayo die Seelsorgearbeit. Später wirkte er insgesamt neun Jahre lang als Präfekt und Rektor in Embakwe, einem Missionszentrum in unmittelbarer Nähe von Botswana. Von hier wurde er 1947 nach Natal berufen, als Provinzial der Mariannhiller im südlichen Afrika.

Bischof in Südafrika[Bearbeiten]

Gedenktafel in St. Laurentius

Im Dezember 1950 ernannte ihn Papst Pius XII. zum Bischof von Mariannhill/Südafrika, der größten Diözese mit afrikanischen Katholiken, wo er am 3. April 1951 geweiht wurde. Bei einem Heimaturlaub weihte er am 14. April 1952 die renovierte Heimat-Pfarrkirche St. Laurentius (Unterpleichfeld) neu. Zu seiner Amtszeit wurde ein Teil der Diözese Mariannhill abgetrennt und dem ersten afrikanischen Bischof Südafrikas, Exzellenz Pius Bonaventura Dlamini, anvertraut.

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

  • Sein Geburtsort Unterpleichfeld würdigte ihn mit der Bischof-Streit-Straße.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]