Fatima Weltapostolat Würzburg

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Fatima Weltapostolat

Das Fatima Weltapostolat Würzburg ist eine marianische-apostolische Bewegung unter dem Dach der katholischen Kirche in der Diözese Würzburg.

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung[Bearbeiten]

Eine kleine Gruppe von Männern gründete im Oktober 1981 zusammen mit dem Höchberger Wallfahrtspriester Martin Fleckenstein und dem damaligen Dekanatsratsvorsitzenden Konrad Heck die „Fatima-Aktion im Dekanat Würzburg links des Mains“. Mit Filmabenden, Vorträgen, Büchern und Kleinschriften über die Fatimabotschaft in verschiedenen Pfarreien begann eine intensive Öffentlichkeitsarbeit. 1982 konnte eine eindrucksvolle Marienstatue erworben werden, die noch heute bei allen Monatsdreizehnten von Mai bis Oktober nach dem eucharistischen Rosenkranz und der Festmesse Mittelpunkt der anschließenden Lichterprozession ist.

Erweiterung auf Diözesanebene[Bearbeiten]

1985 erweiterten sich die Aktivitäten auf Diözesanebene mit einer umfangreichen Fotoausstellung im Domkreuzgang, die vom damaligen Dompfarrer und heutigen Weihbischof em. Helmut Bauer eröffnet wurde. Noch heute ist er einer der Hauptzelebranten und Prediger bei den jährlichen Fatimafeiern. Im gleichen Jahr begannen auf Anregung des Apostolats die ersten diözesanen Pilgerreisen nach Fatima. Im 70. Jahr der Marienerscheinungen 1987 diskutierte der Arbeitskreis über den Gedanken, wie die Fatimabotschaft nachhaltig etabliert werden könnte. Man einigte sich auf sechs diözesane Wallfahrtskirchen, in denen mit Zustimmung der Wallfahrtspriester jährlich Fatimafeiern von Mai bis Oktober stattfinden.

Kirchliche Anerkennung[Bearbeiten]

1992 erhielt das Apostolat die kirchliche Anerkennung von Bischof Paul-Werner Scheele unter dem ersten offiziellen Geistlichen Leiter Pfarrer i. R. Edwin Kaufmann. Damit war der Arbeitskreis integriert in das Deutsche Fatima-Apostolat mit Sitz in Petersberg angrenzend an Fulda im Verbund mit der weltweiten Bewegung in über 120 Ländern. Im gleichen Jahr wurde zum Abschluss der monatlichen Fatimatage der erste Besinnungstag für Fatimafreunde eingeführt. Maßgeblich setzte sich Pfarrer Kaufmann für die Erneuerung der Marienweihe ein, die 1994 im Kiliansdom durch Bischof Scheele vollzogen wurde. Seit dieser Zeit feiert der Bischof jährlich ein Pontifikalamt an einem der Fatimatage. Pfarrer Kaufmann war auch der Initiator für den ab 1995 zusätzlich organisierten Wallfahrtstag der marianischen Gemeinschaften zum Würzburger Käppele als Vorbereitung auf das Heilige Jahr 2000.

Deutscher Fatimakongress in Würzburg[Bearbeiten]

Nach über siebenjähriger Leitung übergab Edwin Kaufmann Ende 1998 das Amt an Pater Egino Puff OFM, damals Wallfahrtsleiter in Dettelbach, der unmittelbar nach der Amtsübernahme vor einer großen Aufgabe stand: Die Übernahme der Organisation für den im September 1999 in Würzburg stattfindenden 26. Deutschen Fatimakongress mit Fatima-Bischof Serafim de Silva, Bischof Dr. Scheele und Weihbischof Bauer. Der Festakt in der Franziskanerkirche, das feierliche Pontifikalamt im Kiliansdom und die Lichterprozession durch die Würzburger Innenstadt waren Zeugnisse, der Öffentlichkeit die Botschaft von Fatima verstärkt bewusst zu machen. Domvikar Paul Weismantel hatte aus Anlass des Kongresses eigens einen neuen Text für das bekannte Fatimalied gedichtet.

Für Pater Egino war die Seligsprechung der Seherkinder Jacinta und Francesco im Jahr 2000 Anlass, den jährlichen Gedenktag am 20. Februar auch im Bistum Würzburg einzuführen.

Ära Christian Stadtmüller[Bearbeiten]

Nachdem Pater Egino 2009 die Wallfahrtsleitung in Birkenstein/Obb. übernommen hatte, musste er seine verdienstvolle Tätigkeit für unser Würzburger Fatimaapostolat beenden. Sein Nachfolger wurde der damals 30-jährige Kaplan Christian Stadtmüller. Bereits bei seiner Primizfeier am 28. Mai 2007 in seiner Heimatpfarrei Johannesberg legte er Wert darauf, dass die Statue einer Fatima-Madonna bei Einzug in die Kirche mitgetragen wurde; ein gutes Omen für seine künftige Aufgabe. Die würdige Feier der Liturgie an den Fatimatagen – inzwischen in neun Wallfahrtskirchen – ist ihm ein Herzensanliegen. Er müht sich erfolgreich um bekannte Hauptzelebranten und Prediger – zu ihnen zählen auch unsere Würzburger Bischöfe Dr. Friedhelm Hofmann und Weihbischof Ulrich Boom – um das Interesse für die so notwendige Verbreitung der Fatimabotschaft nach Umkehr, Gebet und Buße noch intensiver zu fördern.

Förderverein[Bearbeiten]

Auf Initiative von Christian Stadtmüller wurde 2011 ein Förderverein zur Unterstützung des Fatima-Apostolats gegründet, dem inzwischen bereits über 170 Mitglieder angehören. In einer umfangreichen Öffentlichkeitsarbeit über die regionale Presse und das Internet sieht Pfarrvikar Stadtmüller eine wichtige und zeitgemäße Möglichkeit, Außenstehende zu erreichen und so die Botschaft der Lieben Frau von Fatima auch den Menschen im dritten Jahrtausend näher zu bringen.

Geistliche Leitung[Bearbeiten]

Pfarrvikar Christian Stadtmüller

Weblinks[Bearbeiten]