Amt Bütthard

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Das Amt Bütthard war eine Verwaltungseinheit im Hochstift Würzburg.

Geschichte

Von Ulrich IV. von Hanau kam Burg und Amt Büttert im Tausch gegen die zweite Hälfte des Gerichtes Schlüchtern am 12. Januar 1377 zum Hochstift Würzburg. Dem Amt stand ein Amtmann vor, der von der Landesherrschaft eingesetzt wurde. Es war gleichzeitig Zentamt, also Hochgerichtsbezirk. Mit der Säkularisation wurde 1802 das Amt aufgelöst.

Amtsbezirk

Das Gebiet des Amtes umfasste neben dem Amtssitz in der Marktgemeinde Bütthard die Ortschaften:

Der Centgerichtsbezirk reichte weit in das Gebiet des heutigen Baden-Württemberg.

Amtssitz

Im 18. Jahrhundert wurde das würzburgische Amtshaus (heutige Adresse: Raiffeisenstraße 8) erbaut. Es handelt sich um einen zweigeschossigen, verputzten Mansardwalmdachbau mit geohrten Fensterrahmungen und steht unter Denkmalschutz.

Nachfolgeverwaltung

Die Orte des ehemaligen Amtes wurden dem Landgericht Röttingen zugeschlagen.

Siehe auch

Weblinks