Zisterzienser

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Die Zisterzienser (Ordenskürzel: OCist) sind eine katholische Ordensgemeinschaft. Sie entstand durch Reformen aus der Tradition des Ordens der Benediktiner und wurde von Hl. Bernhard von Clerveaux gefördert.

Namensgeber[Bearbeiten]

Das Urkloster ist das 1098 gegründete Kloster Cîteaux/Burgund (lat. Cistercium, dt. Zisterze).

Besonderheit des Ordens[Bearbeiten]

Klosterkirche Himmelspforten

Die Ordensmitglieder tragen einen weißen Habit, weshalb sie auch als weiße Mönche bezeichnet werden. Jede Abtei des Zisterzienserordens ist grundsätzlich selbständig, jedoch den einheitlichen Ordensregeln verpflichtet und ihrem Mutterkloster verantwortlich. Seit dem 12. Jahrhundert ist der Orden auch in Bayern in Männer- und Frauenklöstern beheimatet. Die Zisterzienser schufen andwirtschaftliche Musterbetriebe, förderten Obst- und Weinbau, Pferde- und Fischzucht, Bergbau sowie den Wollhandel und trugen auch zur Verbreitung der hochmittelalterlichen Kultur bei. Die Zisterzienser legten von Anbeginn Wert auf einheitliche Bauten, Bräuche und Tagesabläufe in allen Klöstern des Ordens. Aus diesem Grunde sind Zisterzienserkirchen oft an einem Dachreiter auf der Vierung oder dem First, anstatt eines Kirchturms, zu erkennen. Beispiel dafür ist die Kirche in Kloster Himmelspforten.

Geschichte der Zisterzienser in Würzburg und Umgebung[Bearbeiten]

In Kürnach bestand im 13. Jahrhundert ein Frauenkonvent, das Kloster Kürnach. In Würzburg existierten neben dem Kloster Himmelspforten insgesamt neun Stadthöfe der Zisterzienser im Hochmittelalter bis spätestens zur Säkularisation.

Stadthöfe[Bearbeiten]

Besitzungen im Landkreis[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]