Benediktiner

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Die Benediktiner (Ordenskürzel: OSB, (lateinisch Ordo Sancti Benedicti für Orden des heiligen Benedikt) sind eine ursprünglich kontemplativ ausgerichtete Ordensgemeinschaft, sowohl für Männer, wie auch Frauen.

Ordensgeschichte und Namensgeber[Bearbeiten]

Der Orden wurde im Jahr 529 in Subiaco/Italien mit dem Kloster Montecassino von Benedikt von Nursia (480-547) gegründet. Sitz des Abtprimas ist heute das Kloster St. Anselmo auf dem Aventin in Rom. Ehemaliger Abtprimas war der ehemalige Erzabt von St. Ottilien nahe des Ammersees, Notker Wolf.

Besonderheit des Ordens[Bearbeiten]

Neben den Regelungen der meisten Ordensgelübde nach Armut, Keuschheit und Gehorsam, gehört zu den Bendiktinern die vierte Regel der "Stabilitas", dem Verbleiben in einem Konvent. Gegen das damals verbreitete Wandermönchtum richtete sich die Forderung nach Beständigkeit in der Frage des Wohnortes. Der Jahreszeit und den Feierlichkeiten entsprechend wird den Benediktinern eine Periode von vier bis acht Stunden täglich für Gebete und von sieben bis acht Stunden für den Schlaf eingeräumt. Die restliche Zeit wird zu gleichen Teilen auf die Berufstätigkeit und auf religiöse Lektüre und Studien verwendet. Eine Eigenart der Benediktiner-Abteien besteht in ihrer ausgeprägten Selbständigkeit. Zwar sind fast alle Abteien zu regionalen Verbänden - sogenannten Kongregationen - zusammengeschlossen, denen gewisse Ordnungsfunktionen zukommen, besonders bezüglich der Regelauslegung und des regulären Lebens.

Benediktiner in Würzburg und Umgebung[Bearbeiten]

In und um Würzburg existierten parallel mehrere Klöster, Abteien und Propsteien

Männerklöster[Bearbeiten]

Frauenklöster[Bearbeiten]

Propsteien[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]