Poppo VII.

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Poppo VII. von Henneberg (* um 1185; † 21. März 1245) stammt aus der Grafschaft Henneberg und war ab 1212 letzter Burggraf von Würzburg bis zu seinem Tod.

Familiäre Zusammenhänge

Burggraf Poppo VII. war der einzige Sohn des Burggrafen Poppo VI. und der Sophia von Andechs-Meranien. Er war in erster Ehe verheiratet mit Elisabeth von Anhalt-Wildberg, Tochter des Berthold von Wildberg (ca. 1165-1233) und der Sophia von Auhausen (1180-1220).

Kinder
  • Heinrich II. von Henneberg-Schleusingen († 9. April 1262)
  • Anna (verh. mit Ulrich II. Graf von Helfenstein)
  • Luitgard († 14. Juni 1267, verh. mit Johann I. Fürst von Mecklenburg-Güstrow)
  • Bertha (vor 1220 bis nach 1254, verh. mit Friedrich I. Graf von Castell)
  • Kunigunde († 1258, verh. mit Albrecht I. Graf vn Hohenlohe-Uffenheim)
  • Adelheid (verh. mit 1. Ludwig III. von Looz Graf von Rieneck, 2. Heinrich III. Graf von Stolberg)

In zweiter Ehe war er verheiratet mit Jutta von Thüringen, Tochter des Landgrafen Hermann I. (1184-1235) und der Sophia von Sommerschenburg.

Kinder

Leben und Wirken

Von 1191 bis zu seinem Tod war er Vogt von Kloster Maria Bildhausen. 1212 übernahm das Amt des Würzburger Burggrafen. 1235 vermachte er sein Lehen in Ezzelshausen dem Hochstift Würzburg, damit an dieser Stelle das neue Kloster Maidbronn errichtet werden konnte. Das Burggrafenamt eröffnete den Hennebergern wichtige Handlungsspielräume als wichtigste weltliche Macht im Norden Frankens, brachte sie aber auch allzu oft in Konflikt mit dem Hochstift Würzburg, denn seit 1168 war durch Kaiser Friedrich Barbarossa die weltliche Macht und die kirchliche Macht zusammengefaßt und das Zeitalter der Fürstbischöfe begann.

Siehe auch

Weblinks