Ezzelshausen

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ezzelshausen ist der Name einer ehemaligen Siedlung in der Nähe des später errichteten Klosters Maidbronn.

Namensgeber[Bearbeiten]

In der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts hat Etzilo den Namen für die Ansiedelung gegeben.

Geschichte[Bearbeiten]

Ab dem Jahr 772 gibt es erste Zeugnisse als Crampsnei [1] im Tal der Pleichach. 1169 wird erstmals der Ort als Ezzelshausen durch Otto von Ezelenhusen urkundlich erwähnt. Wo die Pleichach eine Schleife um den Mühlenberg zieht, standen von je her Wasser und Wald reichlich zur Verfügung. Ezzelshausen war bis 1235 Lehensbesitz von Burggraf Poppo VII.. Bevor Bischof Hermann I. von Lobdeburg die Zisterzienserinnen an den neuen Ort verlegen konnte, musste Poppo dem Würzburger Bischof das Lehen zurückgeben. Aus den Häusern des Etzilo war Maidbronn geworden.

Umbenennung[Bearbeiten]

1232 gründete Bischof Hermann I. an einem Ort Bergherbrunnen das Nonnenkloster Fons Virginis Sanctae Mariae. In der am 1. August 1235 darüber ausgestellten Urkunde führte das Kloster bereits den deutschen Namen Meidebrunnen (Brunnen der Jungfrau bzw. Maid Maria). So hieß das Zisterzienserinnenkloster, das dem ehemaligen Ort Ezzelshausen seinen neuen Namen gab.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. = krumme Schneise (Rodungssiedlung)

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

Die Karte wird geladen …