Otto Menth

Otto Menth (* 1. Juli 1924 in Rittershausen; † 31. Januar 1979 in Gaukönigshofen) war Landwirt, Verbandspräsident, CSU-Kommunalpolitiker, Kreisrat, Bundestagsabgeordneter und Senator.
Leben und Wirken
Menth wurde als ältester von zwei Söhnen eines Landwirtes geboren. Nach der Volksschule absolvierte er eine landwirtschaftliche Lehre im elterlichen Betrieb, durchlief ein Praktikum in Niederbayern und bildete sich 1942/1943 an der Landwirtschaftsschule in Würzburg und Bad Neustadt an der Saale weiter. 1946 musste er nach dem Tod des Vaters den elterlichen Betrieb in Rittershausen mit 29 Hektar übernehmen.
Politische Laufbahn
Seine politische Laufbahn begann bei der Landjugend, wo er sich als Bezirksvorsitzender engagierte. Von 1952 bis 1972 war Menth Mitglied des Kreistages im Landkreis Ochsenfurt und von 1972 bis zu seinem Tod im Kreistag vom Landkreis Würzburg. Von 1969 bis 1979 war er für die Gruppe Land- und Forstwirtschaft Mitglied des Bayerischen Senates. Dem Deutschen Bundestag gehörte er vom 19. September 1972 bis zum Ende der Wahlperiode an. Er war über die Landesliste Bayern ins Parlament eingezogen.
Ehrenamtliches Engagement
Menth war ab 1947 Mitglied im Bayerischen Bauernverband, zunächst in der Landjugend und ab 1967 als Kreisobmann des BBV-Kreisverbands Ochsenfurt. Von 1969 bis 1979 fungierte er als Präsident des Bayerischen Bauernverbandes für den Bezirk Unterfranken.
Ehrungen und Auszeichnungen
Letzte Ruhestätte

Seine letzte Ruhestätte fand Otto Menth auf dem Friedhof Rittershausen.
Posthume Würdigung
Nach ihm wurde die Otto-Menth-Straße in Rittershausen benannt.
Siehe auch
- Kreistagsmitglieder ab 1946
- Personen, die in Gaukönigshofen geboren sind
- Staatliche Landwirtschaftsschule Würzburg, Abteilung Hauswirtschaft
Quellen uns Literatur
- Chronik der Gemeinde Rittershausen herausgegeben anläßlich des 110 jährigen Gründungsjubiläums vom 9. - 12. Juni 1995 der Freiwilligen Feuerwehr Rittershausen
- Landratsamt Würzburg: Liste geehrter Kreisräte, Stand vom 13. März 2014
