Marktbärbel-Brunnen

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Marktbärbel-Brunnen

Der Marktbärbel-Brunnen befindet sich am Unteren Markt in der überdachten Marktzeile. Er wurde vom Würzburger Bildhauer Otto Sonnleitner geschaffen. Die Idee, die Symbolfigur der „Marktbärbel“ in einer Brunnenplastik darzustellen stammte von Oberbürgermeister Klaus Zeitler. Otto Sonnleitner war sofort begeistert von der Idee und fertigte noch vor einem endgültigen Auftrag eine Vorlage der Marktfrau mit Gemüse und Gans. Die Figur gefiel einigen Anwohnern des Marktes so gut, dass sie die Finanzierung des Bronzegusses übernahmen. Der Brunnen wurde 1972/73 zunächst ein paar Meter entfernt vom heutigen Standort, am Durchgang zum Schmalzmarkt aufgestellt.

Die Marktbärbel[Bearbeiten]

Unter dem Titel „Marktbärbel“ kommentierte Gustl Müller ab 1957 in der Main-Post über viele Jahre das Geschehen in Würzburg. [1] Die Texte wurden aus der Sicht der Marktfrau an ihrem Obst- und Gemüsestand und in Würzburger Dialekt abgefasst. Später übernahm Dr. Franz Richter die Tradition der Marktbärbel-Kommentare. Auf die Bühne brachte die „Marktbärwel“ der Würzburger Stadtrat Hanns Hirsch und später auch dessen Tochter Angelika Wolter.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Hanswernfried Muth: Otto Sonnleitner (1906 - 1985). In: Fränkische Lebensbilder. Band 16. Hrsg.: Alfred Wendehorst. Kommissionsverlag Degener & Co, Neustadt/Aisch 1996. S. 277 f.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dr. Hans Oppelt: Würzburger Chronik des Wiederaufbaus. 1945-1975. Würzburg 1982. S. 395

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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