Konversion

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Der Begriff Konversion in der Stadtplanung beschreibt die Umnutzung oder Nutzungsänderung oder die Wiedereingliederung von ungenutzten oder militärisch genutzten, für die Allgemeinheit nicht zugänglichen Flächen in die zivile Wirtschaft, bzw. den allgemeinen Immobilienmarkt.

Definition[Bearbeiten]

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bezeichnete der Begriff „Konversion“ meist die Umwandlung von Flächen in Flächen für militärische Zwecke. In den 1990er Jahren wurde er dann im Zuge der Umnutzung von ehemaligen militärischen Anlagen (Konversionsflächen) für zivile Zwecke verwendet. Besondere Probleme dieser Flächen sind neben einer Bodenverseuchung durch Treibstoffe gelegentlich auch Munitionsreste. Städtebaulich relevant ist oft die großflächig monotone Bauweise.

Die Besitzverhältnisse spiegeln oft nicht mehr den ursprünglichen Zustand wider, wo Gemeindeflächen vom Staat für den Militärzweck einfach enteignet wurden. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben vertritt oft den Bund als dem jetzigen Eigentümer. Nun sollen Gemeinden für ihr ehemaliges Gemeindeeigentum erneut bezahlen.

Konversionsflächen im Stadtgebiet[Bearbeiten]

In Würzburg gibt es folgende Areale ehemals militärischer Nutzung, welche für die öffentliche Nutzung konvertiert wurden/werden:

Konversionsflächen im Landkreis[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks und Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]