Karl Lott

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GR Karl Lott (* 1887; † 25. Oktober 1965 in Eibelstadt) war katholischer Geistlicher und vom 7. Mai 1934 bis zum 15. April 1961 Ortspfarrer in Waldbüttelbrunn.

Ortspfarrer in Waldbüttelbrunn

In der Amtszeit von Karl Lott wurde 1936 das Pfarrhaus gebaut. In der Zeit des Nationalsozialismus Freiheit und Leben aufs Spiel gesetzt und gegen die damalige NSDAP in Waldbüttelbrunn opponiert. 1942 wurde er deshalb zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Im Jahr 1950 begann Lott nach den Plänen von Architekt Grömling den Bau des Pfarrheimes "St. Josefshaus" mit Kindergarten, Schwesternwohnung, Gemeindesaal und Jugendräumen. Lott ließ das Innere der Pfarrkirche renovieren und erwarb ein neues Geläut.

Ehrenamtliches Engagement

1928 gründete er in der Seilerstraße in Heidingsfeld den Obstverwertungsbetrieb Bayla, den er nebenberuflich bis 1935 leitete. 1954 rief er den Sportverein DJK Waldbüttelbrunn e.V. ins Leben, nachdem er zuvor eine Tischtennisvereinigung etabliert hatte. Gleichfalls gründete er den Diözesanverband des Würzburger Kreuzbundes und war in der Suchtkrankenfürsorge engagiert.

Ehrungen und Auszeichnungen

Posthume Würdigung

Nach ihm wurde die Karl-Lott-Straße in Waldbüttelbrunn benannt.

Siehe auch

Quellen

  • Direktorium der Diözese Würzburg Gesamtausgabe 2014/2015, S. 186

Weblinks