Karl Gregor Thomas Raupp
Karl Gregor Thomas Raupp (* 13. September 1863 in Würzburg) war Oberlehrer in Rottenbauer und Gaukönigshofen.
Leben und Wirken
Raupp besuchte das Lehrerseminar in Würzburg, welches er 1884 erfolgreich verlies. Er verehelichte sich in den späten 1880er Jahren mit Babette Steinert (* 13. September 1867 in Heidingsfeld). Nach mehreren Schulamtsverweserstellen versah er seinen Lehrerdienst in Rottenbauer, wo am 26. März 1899 sein Sohn Josef Raupp geboren wurde.
Oberlehrer in Gaukönigshofen
Zum 1. Februar 1912 wurde ihm die Schulstelle in Gaukönigshofen als Nachfolger von Lehrer Brönner zugeteilt. Hier versah er fast 17 Jahre seinen Dienst. Während des Ersten Weltkriegs trat er als einer der gemeindlichen Honoratioren mit patriotischem Eifer für die Zeichnung von Kriegsanleihen ein. Sein Sohn Josef Raupp trat am 28. Januar 1917 als 17-jähriger kriegsfreiwilliger Gymnasiast ins 11. königlich-bayerisches Feldartillerie-Regiment in Würzburg ein.
Ehrungen und Auszeichnungen
Oberlehrer Karl Raupp wurde am 22. Oktober 1928 bei einer Abschiedsfeier im Gasthaus zum Stern (Haus-Nr. 5) zum Ehrenbürger der Gemeinde Gaukönigshofen ernannt. Am 1. November 1928 schied er aus dem Dienst aus und verzog nach Heidingsfeld.
Siehe auch
Quellen
- Gemeindearchiv Gaukönigshofen, Archivar Georg Menig
