Künstlerverein

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Der Künstlerverein wurde am 30. September 1881 gegründet. Einer seiner Initiatoren war der Landschaftsmaler Heinrich Stein.

Vereinszweck

Im Gegensatz zum Kunstverein, der bereits 1829 für einige Jahre und dann als Neugründung seit 1841 existierte, sah sich der Künstlerverein eher als gesellige Vereinigung, die zahlreiche Feste veranstaltete. Es wurden aber auch fachliche Vorträge gehalten, insbesondere von Dr. Joseph Hügel (Vorstand bis 1885) und dem Maler Andreas Leimgrub. Als Vorbild für die geselligen Aktivitäten des Vereins dienten die berühmten Münchner Künstlerfeste. Neben den großen Veranstaltungen trafen sich die Mitglieder häufig zu Ausflügen und anderen Unternehmungen.

Veranstaltungen

Höhepunkt des Jahres bildete jeweils das Kostümfest zum Karneval, das in der Schrannenhalle abgehalten wurde. Es stand immer unter einem bestimmten Motto, z.B. „Würzburg als Seestadt“ oder „Unter den Pyramiden“, und war bei der Würzburger Bevölkerung äußerst beliebt.

Anfang der 1890er Jahre schlossen sich einige junge Künstler dem Verein an, darunter Heinz Schiestl. Sie gingen aber bald eigene Wege und gründeten eine neue Künstler-Gruppierung: die Roßperger.

Ende des Vereins

Der Künstlerverein war bis zum Jahr 1917 aktiv.

Siehe auch

Quellen und Literatur