Josef von Held

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Hofrat Prof. Dr. Dr. Josef von Held (* 9. August 1815 in Würzburg; † 19. März 1890 ebenda) war Philosoph, Jurist und lehrte als Rechtsprofessor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Josef Held war der Vater des Juristen und Volkswirts Adolf Held.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Held studierte in München,Heidelberg und Erlangen Philosophie und Rechtswissenschaften. 1839 promovierte er an der Juristischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und an der Universität Erlangen in Philosophie, anschließend erfolgte die Habilitation und Tätigkeit als Privatdozent.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

1841 wurde Held zunächst außerordenlicher, ab 1843 ordentlicher Professor für deutsches Privatrecht, bayerisches Landrecht und Lehensrecht an der Universität Würzburg, 1851 auch deutsche Reichs- und Rechtsgeschichte, danach zusätzlich deutsches und bayerisches Staatsrecht. 1872 kam noch Rechtsphilosophie und Völkerrecht hinzu.

Rektor der Universität Würzburg[Bearbeiten]

Held war Rektor der Universität von 1882 bis 1883.

Publikationen[Bearbeiten]

  • 1839: Die eheliche Errungenschaft nach den Volksrechten und Rechtsbüchern des Mittelalters
  • 1844: Grundriss für akademische Vorträge über gemeines deutsches Privatrecht
  • 1868: Grundzüge des allgemeinen Staatsrechts oder Institutionen des öffentlichen Rechts
  • 1872: Die Verfassung des deutschen Reiches

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Andreas Röpke: Die Würzburger Juristenfakultät von 1815 bis 1914. Rechtsstudium und Rechtslehre in Würzburg zwischen Restauration und Erstem Weltkrieg (= Würzburger rechtswissenschaftliche Schriften. Bd. 27). Ergon Verlag, Würzburg 2001, ISBN 3-935556-77-2

Weblinks[Bearbeiten]