Josef Zobel

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Prälat Josef Zobel

Prälat Josef Zobel (* 1928 in Bieberehren; † 5. Oktober 2015 in Würzburg) war katholischer Geistlicher und 35 Jahre Stadtpfarrer in St. Andreas (Ochsenfurt) und Maria-Schnee (Kleinochsenfurt).

Leben und Wirken

Zobel erlebte als Schüler die Enteignung des Würzburger Kilianeums durch die Nationalsozialisten. Sein Theologiestudium begann er nach Kriegseinsatz und Gefangenschaft im Jahr 1948. Am 19. Juli 1953 weihte ihn Bischof Dr. Julius Döpfner in Würzburg zum Priester. Seine Kaplansjahre verbrachte Zobel in Obernau, Alzenau und Heiligkreuz (Zellerau). 1959 wurde er Pfarrer von Stadelschwarzach und wirkte in dieser Zeit auch als Landjugend- und Landvolkseelsorger.

Stadtpfarrer in Ochsenfurt

1968 wurde er zum Pfarrer von St. Andreas (Ochsenfurt) ernannt, ab 1986 auch von Kleinochsenfurt. In seiner langen Amtszeit in Ochsenfurt wurden nahezu sämtliche kirchlichen Bauten im Bereich der Pfarrei renoviert. Zobel engagierte sich viele Jahre als Präses der Ochsenfurter Kreuzbruderschaft und war geistlicher Begleiter von Kreuzbergwallfahrten und Pilgerfahrten.

Dekan in Gerolzhofen und Ochsenfurt

Über seine pfarrlichen Aufgaben hinaus war Zobel von 1964 bis 1968 auch Dekan des Dekanats Gerolzhofen, danach bis 1995 Dekan im Dekanat Ochsenfurt und damit jahrelang der dienstälteste Dekan im Bistum Würzburg.

Tätigkeit im Ruhestand

Als Pfarrer i. R. half Zobel weiter in der Seelsorge im Dekanat Ochsenfurt und in der Stadt Würzburg, vor allem in der Marienkapelle, mit.

Ehrungen und Auszeichnungen

Siehe auch

Weblinks