Ingolstadter Hof

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Ingolstadter Hof  

Stadtbezirk: Altstadt
Postleitzahl: 97070

Ingolstadter Hof (historische Abbildung)
Animation des Neubaus der Sparkasse Mainfranken Würzburg und Neugestaltung des Ingolstadter Hofs und der Domerpfarrgasse (© GKP Architekten GmbH)

Aktuelles

Bis zur Fertigstellung des Neubaus der Sparkassenerweiterung Ingolstadter Hof/ Domerpfarrgasse ist hier eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Paradeplatz eingerichtet.

Straßenverlauf

Der Ingolstadter Hof verbindet die Domerpfarrgasse mit der Spiegelstraße.

Namensgeber

Der Name Ingolstadt stammt vom Dorf Ingolstadt, heute Ortsteil der Marktgemeinde Giebelstadt. [1] [2]

Geschichte

Der Hof Ingolstadt taucht bereits in einer Urkunde von 1302 und gehörte damals dem Domdekan Arnold von Krautheim. Im Jahre 1862 ersteigerte der Gastwirt Rügmer zwei zwischen der Maxstraße und dem Hof Ingolstadt gelegene Häuser und erbaute das nach ihm benannte Hotel. Vor der Erbauung desselben wurde zwischen Rügmer und der Stadtverwaltung ein Vertrag geschlossen, in dem sich Rügmer verpflichtete, den Durchgang herzustellen, wogegen der Magistrat das zur Bauveränderung erforderliche Material überließ und die Herstellung des Pflasters und dessen Unterhaltung übernahm. Bevor die Straße nach dem Zweiten Weltkrieg eine Durchgangsstraße wurde, gab es dort neben Wohnungen kleine Läden und Handwerksbetriebe.

Sparkassenerweiterung

Die Sparkasse Mainfranken Würzburg rüstet sich für die Zukunft. Dazu wird u.a. das Beratungscenter in der Würzburger Hofstraße modernisiert. Am Ingolstadter Hof entsteht ein neues Bürogebäude. Die dafür notwendigen Abrissarbeiten haben im Oktober 2017 begonnen. Bis 2020 sollen die Bauarbeiten zur Erweiterung des Sparkassen-Beratungscenters Würzburg abgeschlossen sein. [3]

ÖPNV

Bus.png Nächste Bushaltestelle: Mainfranken Theater
Straßenbahn.png Nächste Straßenbahnhaltestelle: Dom


Stolpersteine

Im Ingolstadter Hof wurden folgende Stolpersteine verlegt:

Adresse Erinnerung an / Historische Notizen Verlegejahr
Ingolstadter Hof 7 Für Heinrich Fuchs / Auffälliges Verhalten zeigte er erstmals im Jahr 1919. Vom 9. Oktober 1923 bis 7. November 1923 befand sich Heinrich Fuchs als Patient in der Psychiatrischen Klinik Würzburg. Sein Verhalten wird als apathisch und teilnahmslos beschrieben, offensichtlich zeigte er Anzeichen von Wahnvorstellungen. Seit 10. August 1924 befand sich Heinrich Fuchs in der Heil- und Pflegeanstalt Werneck. Er litt nach wie vor an Wahnvorstellungen, wird als antriebslos und gleichgültig beschrieben, ohne Initiative. 1937 findet sich der Eintrag, er sei stuporös, als Kohlfahrer zu gebrauchen. 1939 ist er laut Krankenakte immer noch stuporös und arbeite fleißig. Am 2. Dezember 1939 wurde er als ungeheilt aus Werneck entlassen und nach Reichenbach verlegt. Seine Aufnahme in Mainkofen lässt sich für den 17. Mai 1941 nachweisen. Von Mainkofen aus wurde Heinrich Fuchs am 27. Juni 1941 mit dem T4-Transport Nr. 4 („Erwachseneneuthanasie“) [1] nach Hartheim verlegt und dort noch am selben Tag ermordet. 2016

Siehe auch

Einzelnachweise

Kartenausschnitt

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