Hof Ingolstadt

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Ingolstadter Hof (historische Abbildung)

Der Hof Ingolstadt ist ein ehemaliges Gebäude in der Altstadt.

Namensgeber

Namensgeber ist das ehemalige eigenständige Dorf Ingolstadt bei Giebelstadt.

Geschichte

Der Hof Ingolstadt taucht bereits in einer Urkunde von 1302 und gehörte damals dem Domdekan Arnold von Krautheim. Von ihm wurde er dem Domstift und Domkapitel übertragen. Wohl „wegen der Verödung dieses Hofes“ wurde er bald nach 1302 an den Domvikar Heinrich verkauft. [1] Der Hof hatte bis 1863 keinen Ausgang. Im Jahre 1862 ersteigerte der Gastwirt Rügmer zwei zwischen der Maxstraße und dem Ingolstadterhof gelegene Häuser und erbaute das nach ihm benannte Hotel. Vor der Erbauung desselben wurde zwischen Rügmer und der Stadtverwaltung ein Vertrag geschlossen, in dem sich Rügmer verpflichtete, den Durchgang herzustellen, wogegen der Magistrat das zur Bauveränderung erforderliche Material überließ und die Herstellung des Pflasters und dessen Unterhaltung übernahm.

Ende des Hofes

Der Hof wurde beim Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 völlig zerstört.

Heutige Zeugnisse

Der Straßenzug Ingolstadter Hof erinnert an das einstige Gebäude.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. W. Engel, Urkundenregesten zur Geschichte der Stadt Würzburg, Quellen und Forschungen zur Geschichte des Bistums und Hochstifts Würzburg V Nr. 66 und Monumenta Boica 38 Nr. 162

Quellen

Kartenausschnitt

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