Gedenkstele „Vom Judenplatz zum Marktplatz“

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Gedenkstele „Vom Judenplatz zum Marktplatz“

Die Gedenkstele „Vom Judenplatz zum Marktplatz“ erinnert an das jüdische Leben in Würzburg im Mittelalter.

Geschichte[Bearbeiten]

Wo heute der Würzburger Wochenmarkt stattfindet, befand sich im Mittelalter das jüdische Viertel mit Synagoge, Wohnhäusern und einem eigenen Friedhof. An diese Vergangenheit des Würzburger Marktplatzes erinnert seit 22. November 2019 die Gedenkstele, die in Zusammenarbeit mit dem Museum Shalom Europa entstand. Nach dem letzten großen Pogrom gegen die Juden am 21. April 1349 wurde die Synagoge niedergebrannt und alle jüdischen Einwohner vertrieben oder ermordet. An der Stelle der zerstörten Synagoge haben die Bürger ab 1377 die Marienkapelle errichtet.

Die Stele wurde vom Würzburger Gästeführerverein initiiert und gemeinsam mit dem Fachbereich Planen der Stadt Würzburg finanziert. Eingeweiht wurde sie von Oberbürgermeister Christian Schuchardt im Beisein der Gästeführer, sowie Dr. Rotraud Ries von Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken, Kathrin Jacobs vom Kulturamt der Stadt, sowie Dr. Axel Metz vom Stadtarchiv Würzburg.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Gedenkstele wurde vom Würzburger Stadtgraphiker und Bildhauer Markus Westendorf gestaltet. In deutscher und englischer Sprache vermittelt die Stele Bürgerinnen und Bürgern, wie auch den Gästen, dass sich in früheren Jahrhunderten rund um den Marktplatz das Zentrum der Würzburger Juden befunden hat.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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